Posts Tagged ‘Wulff’

Christian Wulff kriegt 200.000 € AWD-Rente

Februar 29, 2012

Natürlich meinte ich im vorigen Beitrag nicht nicht Maischberger, sondern Maschmeier. Den vom AWD. Beide reden viel und sagen wenig, daher die Verwechslung.
„Otto muss mit 73 noch arbeiten, während Christian (53) seinen Ruhestand geniesst“. Durch den letzten Hertha-Trainer und Bundespräsidenten wurden ja auch die riskanten Anlage-Methoden und Versprechen des AWD bloßgestellt. 200.000 € Jahresrente dafür, dass man lecker Essen geht, billig Eigenheime kauft und für lau schicke (? Skoda ist schick -> Werbelüge!) Autos fährt?
Säuselmusik: Christian W. aus O. hat es nach der AWD-Methode geschafft. Und ohne etwas dafür zu tun. Und DU kannst es auch!
Wie die sichere AWD-Methode zur Super-Rente  im Detail funktioniert, zeigt die Affäre um Christian W. :
Der AWD macht dich erst zum Mitglied in der Jungen Union, dann macht Maschmeyer selber dich zum Ministerpräsidenten in Niedersachsen und redet dir ein paar Kanzlerkandidaten-Ambitionen ein. Jetzt kommt der AWD-Trick:  aus Angst vor einem AWD-Kandidaten (wie der böse Schröder) macht dich die Kanzlerin zum Bundespräsidenten. Jetzt nur noch rumreisen und hier und da ein paar Peanutz mitnehmen,  zurücktreten, sobald es zu peinlich wird und dafür 200.000 € Rente kassieren. Christian W aus O. kann es – du kannst es auch. Und, lieber AWD-Kunde, in der nächsten Folge erfahren wir, wie deine Frau das „First Lady“-Tatoo rund um den Bauchnabel wieder los wird…

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Sondermeldung aus Berlin

Februar 18, 2012

Nach dem Rücktritt von Christian Wulff von allen Ämtern soll die Personalunion, laut derer ein Bundespräsident auch gleichzeitig Trainer von Hertha BSC sein muss, aufgehoben werden. Otto Rehhagel, der als neuer Kandidat für mindestens eines der beiden Ämter im Gespräch ist, erklärte bei einem ersten Sondierungstreffen mit Angela Merkel, er könne entweder ein guter Präsident sein, oder ein erfolgreicher Trainer. Erfolgreicher Präsident, das „übersteige selbst seine Möglichkeiten“. Seit dem Abstieg von Hertha BSC unter Horst Köhler, und den erfolglosen Amtszeiten von Babbel, Skibbe und Wulff als Cheftrainer bei der Hertha soll nun endlich wieder jemand ran, „der das Geschäft von der Pike auf kennt“. Rehagel wäre somit der richtige Mann als Präsident. Rehhagel versteht was von der Mauertaktik (was in Berlin immer noch sehr geschätzt wird), wurde er doch schon 2004 mit dem bereits bankrotten Griechenland Europameister, da alle Spiele mit 0:0; maximal 1:0 gewonnen wurden. Gegenüber den Amtszeiten von Skibbe und Wulf wäre es schon ein Gewinn, wenn endlich mal auch „hinten die Null steht“. Vorne (also im Amt des Hertha-Trainers und Bundespräsidenten) stand, ohne jeden Zweifel, schon seit Jahren eine Null.
Rehhagel möge sich entscheiden: Trainer oder Bundespräsident – mein Idol (als alter Werder-Fan) aus den 90gern wird mit Sicherheit das Falsche tun. Mal eben Geld in die Tasche, und ein netter Urlaub beim Sponsor, das ist das Ziel. Otto Rehagel hat allles erreicht im Fussball.  Also, Otto, werde Bundespräsident. Fussball gucken von der Ehrentribühne aus, mit Schnittchen und Bakschisch, und mal bezahlter Urlaub auf Sült ist in deinem Alter eh besser als das Gezappel auf dem Trainerstuhl, und dem warten auf die Bwin-Quoten. Und steuern kannst du es von da aus allemals besser und diskreter als dein Vorgänger Wulff mit dieser unegalen Qualle als „Pressesprecher“ Und mit dem Maischberger als „Garant“ für die Altersvorsorge, da muss man ja auch mit 73 noch mal arbeiten gehen…

Grey surfer – silver experts?

September 19, 2010

Die Facharbeiter fehlen – nicht nur in der Politik.
Deutschland ist überaltert. Ingenieure fehlen – aber bei der jüngeren Generation gilt Technik als „voll uncool“, die Kids würden lieber Wale retten, Atomlaufzeiten stillegen ohne dabei was zu endsorgen, oder was gegen das böse CO2 oder H2O oder wie auch immer das Zeugs heisst, was BP und Stuttgart 21 als gemeinsames Genozid auf die lieben Kleinen loslassen, heisst, tun.

Nach zwei eingeschobenen Nebensätzen sollte ich die jugendlichen Leser, die mit mehr als 5 korrekt geschriebenen Wörtern nacheinander, auch noch getrennt in Subjekt, Prädikat und Objekt; jedes Wort ohne das vertraute a wie ey alda am Ende, hiermit los sein, also reden wir mal unter uns Erwachsenen Klartext. Von den Kids will keiner mehr Ingenieur werden, weil  viel zu schwer, das. Und eben null porno, alter. Da mussu machen un lernen. un rechnen. Und natürlich der Rechtschreibung mächtig sein. BP hat mit diesen Leuten anscheinend experimentiert.

„Dagegen“ sein ist echt viel Cooler, wobei es quasi egal ist, gegen was eigentlich.
Aber immerhin, mit  dem Internet, da kennen sich die Jungs und Mädels aus. Haben es ja per babyphone (alias Facebook 1.0) quasi gleich mit der Geburt so gelernt. Trotzdem ging dabei was schief. Man braucht nur mal die Werbung auf mtv und ähnlichen Klerasiliker-Sendern zu sehen (Orte deinen Freund per Handy, Gratis Röntgen-Scanner fürs Handy, Wie stark ist eure Liebe – texte blabla an soundso für 3,89 pro sms) – das zeigt doch die Kompetenz dieser Generation.
Wenn die so von der Werbung angesprochen wird, – alles klar. Glaub Alles und konsumiere. Kein Konzern der Welt würde eine 500.000 €-Werbung auf mtv buchen, wenn es nicht genügend Kunden für den „Röntgen-Scanner“ (=Bild invertieren, und auf Schwarz-weiss reduzieren) gäbe.
Dazu passt, dass ich selbst von Leuten mit echt intelligenten Kindern höre, dass es Probleme mit Internet-„Dienstleistern“ gibt, da „unwissentlich“ kostenpflichtige Angebote in Anspruch genommen wurden.
Aktiv beteiligen am supersozialen Web 2.X tun sich, lt. SPON, ohnehin nur 3 % der unter 25-jährigen. Der Rest ist „drin“, aber passiv. Verabredet sich nur mal per Twitter zur Anti-H2O – Demo in Stuttgart21.
Also was tun, teutsche Wirtschaft? Diese Nachwuchs-Experten wachrütteln, oder Inder und Chinesen anwerben, oder alte Säcke, die längst in Rente auf Eis liegen,  nochmal auftauen?
Quasi als elektronische „senil brigade„, die in dem herrlichen Film „Milagro“ immer im richtigen Moment an der richtigen Stelle auftaucht und Joe die guten Tipps gibt?

SPON lässt gerne mal die grade greif- und ansprechbaren Omas und Opas aus dem Pflegeheim nebenan an eine Daddel-Konsole und verkündet stolz: „Oma fands interessant und wird dem Ur-Neffen davon erzählen“.  Wenn sie es dann noch weiss. Die „Silver Surfer“ , also die Generation ab 50 gilt als inkompetente Zielgruppe, die zwar von Adolf und dem Kartoffelkrieg lamentiert, aber von sowas wie dem Inter-Netz keinen Schimmer hat.

Denkste. Mir als jemandem, der Internet-Dienstleistungen anbietet, sind in letzter Zeit jedoch zunehmend Kundenkontakte wie der Folgende passiert:
„Ich brauche eine aktuelle Vermarktungsstrategie für meinen Internet-Auftritt. Ich bin jetzt (zwischen 70 und 82 Jahre alt), von Beruf z. B. Friseurmeister, Metzger, Handelsvertreter, Immobilienberater“; alles handwerkliche, technische  oder kaufmännische Berufe.
Alle mit Homepage, die seit weit über 10 Jahren besteht, und von den Inhabern selber recht ordentlich, teilweise sogar sehr gut, gepflegt wurde.  Das muss die Generation sein, die zu meiner Kindheit (!) diesen C64-Aufkleber am Volvo oder der Ente hatte, den ich damals nie verstand.
Ich konnte mit Allen reden, aber nicht mit Allen ins Geschäft kommen, denn die Intention speziell der Älterern (80+) war, den Laden incl. Homepage für die Übergabe an die nächste Generation klar zu machen, ohne dabei Geld zu investieren. Aushorchen per Hörgerät, aber für lau. Gerissen.
Was ich damit sagen will: Wer diese Generation, die z. T. bis weit über 80 geistig rege und fit in aktuellen Dingen ist, einfach so „rentieren“ (=in Rente schicken) will, verschenkt Wissen ohne Ende.
Wir haben einen Fachkräfte- und Expertenmangel nur in der Politik. Wenn es für die „grey surfer“ eine vernünftigere Option gäbe, als die einfach nur als Kostenfresser der Sozialkassen zu sehen, die könnten zu fünft mehr und profitabler helfen als 500 Klerasiliker.

Nachfolger von Netzer und Delling nominiert!

Juli 11, 2010

Zur EM 2012 werden zwei ausgewiesene Fussball-Experten mit ihrem Fachwissen glänzen. Es sind:

Herzlichen Glückwunsch, Christian und Paul!

Finale in Berlin: Osnabrück oder Gauck?

Juni 30, 2010

Das heutige Spiel hat mich wieder mit dem Fussball versöhnt. Ganz großer Spocht, hier die dramatischen Ereignisse nochmal zum Nachlesen:

Willkommen in der Bellevue-Arena in Berlin zum großen Finale. Hier stehen sie sich nun endlich gegenüber: Die Routiniers aus Osnabrück, unter der erfahrenen Hand von Trainer Christiano Wulffo, und das Überraschungsteam aus dem Osten: der 1. FC Gauck, angeführt von Spielertrainer Joachimo Gaucko. Obwohl beide Brasilianer sind, könnten die Trainer doch nicht unterschiedlicher sein: Wulfo, der Westbrasilianer, der sein Team über Schülersprecher und Ministerpräsident ins Finale führte, und Gaucko, der den FC Gauck über Pastor und Gauck-Behörde überraschend ins Finale führte. Gaucko war, obwohl er Ostbrasilianer ist,  für lange Zeit übrigens auch als Trainer des Gegners im Gespräch.

Aber nun zum Spiel. Der Unparteiische pfeift an, der Ball läuft. Osnabrück bekanntermaßen schwach auf der linken Seite, aber auch im Mittelfeld mit überraschenden Lücken. Gauck zwar mit überraschend starkem Mittelfeld, optisch überlegen, aber zu defensiv eingestellt. Zudem ist Gysi auf der linken Seite ein Totalausfall. Torlos endet die reguläre Spielzeit. Christiano Wulffo ist stocksauer. Man habe die drückende Überlegenheit dank der „Leistungsverweigerung“ einiger Mittelfeld-Spieler nicht in Zählbares umsetzen können. „Das Team hat mich im Stich gelassen, speziell das Mittelfeld“.

Nach 3 Stunden Pause geht es in die Verlängerung. Das Mittelfeld bespricht sich zwar nur 5 Minuten, aber Abwehr und Sturm müssen intensiver betreut werden. Das Publikum ist dennoch fasziniert von diesem Großereignis. Trotzdem das gewohnte Bild: Das Team von Christiano Wulffo steht nun besser im Mittelfeld, aber der Entscheidungsschlag will nicht gelingen. Ganze 6 cm fehlen an dem entscheidenden Treffer. Gauck mit konstanter Defensivarbeit rettet sich ins Elfmeterschiessen.

„Bis hier war Serbien, jetzt kommt unser England“ so soll sich Osnabrücks Präsidentin Merkel in der Kabine in der Ansprache an ihr zunehmend demoralisiertes Team gewandt haben. Außerdem scheint es einen „Maulwurf“ zu geben: Delikate Details aus der Kabine gelangen an die Öffentlichkeit. Präsidentin Merkel wütet und verdächtigt, aufgrund der Tatsache, dass die Twitter-Posts mit dem Namen Martina Gedeck unterzeichnet sind, auf Martina Gedeck. Martina Gedeck tippt zwar permanent an ihrem Handy rum, aber dementiert alles. Das wird ein Nachspiel nach sich ziehen.

Auch die Pause vor dem Elfmeterschiessen zieht sich in die Länge. Sie dauert jetzt fast schon drei Stunden. Das Mittelfeld braucht wieder nur 6 Minuten, steht dann aber 2Stunden und 54 Minuten in der Schlange vor der Toilette.

Aus der Kabine der Osnabrücker dringt (durch Twitter-Posts mit dem Namen Martina Gedeck) das Gerücht, Christiano Wulff wollte als Trainer wegen der Disziplinlosigkeit seines Teams zurücktreten. Nur ein eindringlicher Appel von seiner Präsidentin hielt ihn davon ab, und vielleicht auch die Tatsache, dass sich seine Gattin Bettina schon gestern diskret F.L. (für „first lady“) auf die Schulter hatte tätowieren lassen.

Überraschung auch bei Gauck: Torwart Jochimsen, der gleichzeitig Linksaußen spielt, bleibt in der Kabine. Das Publikum tobt. Und nun pfeift der Unparteiische zum allesentscheidenden Elfmeterschiessen.

Gaucko läuft an und…

wird hart, wenn auch nur verbal, von Kynast attackiert. Wird er weiter spielen können? Meyer-Landrut macht sich zur Einwechslung bereit, aber noch hat der Unparteiische die Fahne oben. Trotzdem kursieren im Publikum bereits Gerüchte über den Ausgang dieses (möglicherweise)  allesentscheidenden Schusses. Bei einer Online-Abstimmung sprachen sich immerhin 23,6% für Tor, 16,6% für Fehlschuss und 69,9 % für Gehalten aus. Dann rufen die Klingeln der FIFA die Schiedsrichter zusammen, um über das Ergebnis zu beraten. Nach den vielkritisierten Fehlentscheidungen bei der WM in Südafrika wird das jetzt nach jeden Torverdacht so gehandhabt, da niemand weder Fehlentscheidungen noch Videobeweis will.

Und jetzt ist es soweit: Der Schuss von Gaucko, der gar nicht abgegeben wurde, obwohl in Osnabrück niemand im Tor stand,  zählt! Der Ball war nicht in vollem Umfang hinter der Linie, sondern 11 Meter davor! Das ist die Entscheidung! Die Schiedsrichter stimmten mit XXX zu XXX bei XXX Enthaltungen dafür, dass statt dessen Christiano Wulffo ein reguläres Tor erzielt hat und damit erstmals den Pokal nach Osnabrück holt!

Gaucko applaudiert höhnisch und sieht dafür rot-grün. Wulffo ist sichtlich erleichtert und freut sich höllisch über den Ikea-Katalog, den sein Team ihm schenkt, „damit es in Bellevue mal etwas moderner wird, so mit „Viren“ im Badezimmer etwa“.

Wulffo wischt sich den Schweiß von der Stirn und nimmt den Katalog „außerordentlich gerne und aus Überzeugung“ an.