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Knutt ist tot

März 19, 2011

Knutt ist tot. Der ehemals junge, niedliche Menschenfresser mit einem Marktwert von mehreren Millionen Euro wurde reg- und leblos und verstorben in dem Wassergraben treibend aufgefunden,  der seine gemütliche Zelle von der Freiheit trennt. Selbstmord, ganz klar. Aber Warum? Warum nur, tut Er Uns das an.

Nach Aussagen seines Wärters hat Knut schon seit langer Zeit sehr auf seine Gesundheit geachtet. Nicht nur, dass er den verstrahlten Spinat verweigerte, er hat seit Fukushima überhaupt nichts mehr aus dem Pazifik gegessen. Nicht mal frischen Pangasius, sondern nur noch lebende oder frischtote Pinguine aus Bodenhaltung.
Sein Aufseher sagte jedoch, Knutt sei sehr am aktuellen politischen und wirtschaftlichen Geschehen interessiert gewesen. Klar, denn die Millionen, die er als Flausch-Model verdiente, hat er in Öko-Aktien angelegt. Alles, was das Eis am Nordpol schont: Windkraft. Solaranlagen, Erdwärme, und ähnliches, vor allem aber in Kernkraft. Der Frühstücks-Pinguin musste in die aktuelle Financial Times eingewickelt sein, sonst wurde er nicht verzehrt. Klar, diese Branchen hatten ihre Krisen letztes Jahr, aber das hat Knutt recht gut verkraftet, und besagte Branchen auch. Der eigene Eisberg in Südlage fürs Altenteil war, jedenfalls finanziell, niemals in Gefahr. Knutt investierte ferner in multikulturelle Verständigung und Akzeptanz. „Wenn ich in Rente bin, wird sich niemand mehr auf der Straße umdrehen, wenn ein Eisbär durch Alfhausen oder Brochterbeck geht“. Das war sein Ziel.

Trotzdem wurde er zunehmend lethargisch.  Sein Freund Gutti – ein mieser Lügner und Betrüger. Und nicht mal Arzt. Und der Kernkraft-Tipp war von ihm. Sein Idol Gottwald tritt zurück, und Heidi Plump wird Nachfolgerin. Ausgerechnet. Im Seehundfell wäre die ja noch ganz appetitlich, aber als Kind auf dem Eisbärenfell? Grönemeier singt wieder. Niemand schreibt ihm E-Post. Auf Facebook hat er genau noch zwei Fans: sich selber und „Flocke“, diese Ziege. Die anderen Bären mobben ihn, auch deshalb.

Knutt fiel in tiefe, tagelange Nachdenklichkeit über seine Karriere und was falsch läuft, und als er mental wieder auftauchte, war er sehr sauer, dass er sowohl das Erdbeben als auch den Tsunami, die beide Deutschland so schwer trafen, verpasst hatte. Denn Knutt hat seine sämtlichen Tantiemen aus seiner Eigenvermarktung natürlich in deutsche Aktien investiert, und ist; sorry, war, schwer beunruhigt durch die momentane Lage.

Gebebt hat die Erde zwar in Japan, aber die deutschen Atomkraftwerke, diese Meisterwerke des Meilerbaus, sind, nein, waren, sicher. Seit dem Erdbeben in Japan sind alle deutschen AKWs allesamt, unmittelbar und definitiv extrem gefährlich geworden.. Sofort abschalten, verfügt Mutti Merkel in einem Akt der Rechtsbeugung. Denn sonst sind unsere Landtagswahlen nicht mehr zu retten. Westerwelle, als Multiminister, ist flexibel genug, erst mal dafür und dann dagegen zu sein; aktueller Stand unbekannt. Der zuständige Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (kurz „Umweltminister“) wurde leider nicht informiert und tritt stattdessen lieber im Frühstücksfernsehen auf. Wie der Brüderle. „Deutsche Atomkraftwerke liegen Innen Deutschland, also ist der Innenminister zuständig“. Ruck – zuck raus aus der Kernkraft. Kostenpunkt: 230 Milliarden Euro. Das wird natürlich auf die Verbraucher umgelegt (Knutts Kühlaggregate etwa brauchen im Sommer Strom bis zum gehtnichtmehr), und dieser Strom kommt aus französichen oder russischen Kernkraftwerken. Sonst wäre der „Ausstieg“ ja noch teurer.

Doch wer ist schuld an dem Atom-Deasaster, welches Knutts Aktien bis auf den Grund seines Wassergrabens fallen liessen? Wirklich nur Japan? Denn die Kraftwerke, die da grade hochgehen oder im Kern zerschmelzen, wurden bei General Electric in den USA gekauft. Es wäre alles längst unter Kontrolle, wenn es den japanischen Betreibern nur gelingen würde, die Garantie-Unterlagen aus dem Keller zu holen. Aber so? Keine Hilfe aus Amerikanien ohne den Original-Garantie-Schein. USS Ronald Regan dreht ab. Kein Garantieschein – keine Reparatur. Egal ob Ipad oder Kernkraftwerk. „Gods Own Country“ hält sich an die Gesetze. Mit High-Tech made in Germany wäre das nicht passiert. Oder doch? Seit dem Erdbeben in Japan ist deutsche Nukleartechnik doch Risiko-Technik, selbst ohne Erdbeben und Tsunami

Alternativen müssen her. Was ist mit Öl? Um das zu sichern, fordert der Westerwelle, ausnahmsweise mal in seiner Eigenschaft als Außenminister, einen ständigen Sitz für Deutschland im Weltölsicherheitsrat. Als alter Duz-Freund von Gaddaffi hat er jetzt aber ein neues, interessantes Problem. Und er löst es westerwellisch. Das Prinzip „Weiss nicht“ setzt sich durch. Europäische Einheit in solchen Fragen? Kannste eh verbuddeln. Wer in Europa hat denn Öl, ausser Norwegen (und die waren grade auf Eisbärenjagd und in New York nicht dabei). Und was, so Westerwelle, wenn mein alter Kumpel Gaddaffi doch siegt? Dann kriegen nämlich wir das billige Benzin, und der Rest der UN nicht. Und wenn die Revolution siegt? Nun, wir waren jedenfalls nicht ausdrücklich dagegen.

Als wenn das nicht schon genug Nackenschläge für einen Bären wären, Multikulti ist auch in Gefahr geraten. Der neue Innenminister, dieser Schüchterling aus Niederbayern, hat nämlich den Tipp gekriegt: mach dich doch mal durch ne coole Rede bekannter – aber sag nicht dasselbe wie dieser andere Softie Wulff. Und was sagt KlausThomasNorbert als braver Parteisoldat? „Der Islam gehört nicht nach Deutschland“. Ohne rot zu werden. Er hätte genau so gut sagen können: „Eisbären gehören nicht nach Deutschland“. Der Tsunami spülte diesen Dummsulz zwar erst mal weg, aber eine schwach verstrahlte Atmosphere bleibt zurück.

Knutt hyperventiliert. Monatelang für dämliche Kids und senile Omas Posieren, und dann das. Was macht die deutsche Politik aus meinen Aktien? Aus der Traum von der eigenen Eisscholle. Eisberg – ade.
Und heute dann noch das: Der VFL verliert. Die letzte Sendung von „Wetten das“ mit dem Gottwald. Grönemeier singt. Wer soll, wer kann so viel Leid auf mal ertragen?

Knut nicht. er schneidet sich mit einem verschärften Pinguinschnabel die Pulsadern auf, trinkt 6  Ice Beer zum Morgenpinguin und schmeisst sich sicherheitshalber ausserdem noch in seinen Wassergraben.
Game over. Aber hoffendlich nicht nur für Knutt.

Herr Doktor Freiherr und die Glaubwürdigkeit

Februar 18, 2011

Unsere tollen Minister! Mit wenigen Ausnahmen könnten die mir Samstags auf dem Markt begegnen, und ich würde sie nicht erkennen. Mutti Merkel, die kennen alle, sogar ich. Und den Westerwelle auch, wenngleich viele nicht wissen, was der für ein Minister ist. Schäuble ist auch Minister. Von dem weiss man, der will, wenn er nicht mal wieder krank ist, immer nur sparen und Geld vom Bürger kassieren, weshalb viele denken, er sei Finanzminister, und Westerwelle der Innenminister. Wen gibt s noch? Im Frühstücksfernsehen sitzt jeden Tag Onkel Brüderle und redet über alles mögliche. Netter Onkel, unser Frühstücksminister. Mehr fallen mir spontan gar nicht ein. Halt: Von der Leiden, nach kurzem Nachdenken, ist auch Minister. Den anderen Job hat ja damals der Wulff gekriegt. Tante Harz 4, die jedes Mal wenn das Fernsehen sie zeigt, mit unerträglicher Micky-Maus-Stimme diesen einen Satz sagt, dass nämlich die Kinder auf die Gutscheine, und sonstige Reformen warten, die sie selber seit Monaten blockiert.
Aber die bisher einzige Lichtgestalt in diesem Hühnerhaufen war der Herr Freiherr. Doktor Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg. Den habe ich anfangs auf Fotos immer mit Lothar Matthäus verwechselt, aber nur anfangs. Aber nicht nur daran, dass die Frau an seiner Seite immer dieselbe war, sondern an seiner Arbeit merkte ich den Unterschied schnell. Der machte seinen Job recht gut. Und hatte einen großen Vorteil gegenüber so Schmierlappen wie unserem Mehrzweck-Minister Westerwelle: Er schien ehrlich und immun gegen Korruption. Von Haus aus Kohle genug, trotzdem anständig geblieben. Der nette Freiherr von Nebenan. Niemand, der für ein paar Möwenpick-Millionen ein neues Gesetz verkaufen würde. Gut zu seinen Jungs; schon damals als Wirtschaftsminister, genau wie heute als Bundeswehr-Minister.
Da ich schon sehr politikverdrossen bin und bei Wahlen seit Jahren aus Protest ungültige Stimmzettel abgebe, hätte mich so jemand vielleicht retten können, und wieder einen guten Wähler aus mir machen können.

Erreicht hat er genau das Gegenteil. Bei der nächsten Wahl werde ich mir sogar das mit dem ungültigen Stimmzettel sparen und mich nur noch ärgern, wenn die Lindenstaße durch dies Wahl-Geblubber unterbrochen wird.
In der westlichen Welt nimmt man es mit dem Urheberrecht sehr genau. zumindest was die kleinen Leute angeht. Musikstück, Hörbuch oder Video illegal runtergeladen? Sofort steht ein Abmahn-Fritze auf der Matte und will dafür Kohle. Für sich, nicht für den Urheber, selbstverständlich. Auf der Homepage ein Bild, welches nicht ausdrücklich freigegeben und mit Quelle versehen ist? Verstoß gegen das Urheberrecht, wieder 2000 €  an die Anwaltsmafia fällig. Schul- oder Haus oder Doktorarbeit per Copy + Paste? Durchgefallen. Und zwar endgültig. Laut allen Promotionsordnungen, die ich kenne, gibt es keine zweite Chance.
Das mit dem Urheberreht gilt aber nicht für den feinen Freiherren. 78 Stellen seiner Doktorarbeit bestehen aus nicht gekennzeichneten Copy + Paste Inhalten. Und was sagt er dazu: „Entschuldigung. Ich les mir das nochmal durch. Bis ich das bezahlt; sorry: geklärt habe, bin ich für Euch nur „Herr Freiherr“, und nicht mehr „Herr Doktor Freiherr“.

Wer (wie ich) selber die Tretmühle Promotion mitgemacht hat, d. h. 3 Jahre eine 70-Stunden-Woche bei schlechtester Bezahlung und ohne Urlaub, dann Zusammenschreiben auf Kosten des Arbeitsamtes, der freut sich über jeden, der beim Bescheissen auffliegt. Und – die Tatsache, dass der „Herr Freiherr“ alles abstreitet, was andere Leser dieses Werkes klar belegen, zeugt doch wohl davon, dass er seine eigene Doktorarbeit nicht besonders gut kennt. Wer liest auch schon gerne 400 Seiten Juristerei, und prüft auch noch nach, was die Autoren da zitieren? Soldatenpost ist doch viel spannender.

Was diese Promotion wohl gekostet hat? Und ob die Autoren Garantie darauf gegeben haben? Mich jedenfalls würde es nicht mehr wundern, wenn auch der „Freiherr“ nur gekauft oder geklaut ist, oder er die Frauen in Wahrheit genau so schnell wechselt wie sein Doppelgänger Lothar. Die Glaubwürdigkeit der letzten Lichtgestalt ist endgültig hin. Eben doch genau so ein Schmierlappen wie der Rest dieser „Bundesregierung“. Wie konnte ich bloss auf diesen Typen reinfallen?

Verpixeln bei street view- so geht das!

August 17, 2010

Ein tolles Angebot flatterte uns heute in den Briefkasten:

Wir verpixeln ihr Haus!

„Mach es wie Westerwelle! Schütze deine Privatsphäre! Lass dein Haus verpixeln!“ Und zwar fachmännisch. Nicht durch unsichere, abstürzende Browser im Internet, sondern durch den Fachmann. Bautenschutz ist Datenschutz!

Die Firma Feinbein Trockenbau und Bautenschutz macht allen besorgten Bundesbürgern ein unglaubliches Angebot. Aus aktuellem Anlass bietet seine Frima eine kombinierte Wärmeschutz-Verpixelung an. Dazu Meister Feinbein: „Seien sie bereit wenn google kommt! Moderner Bautenschutz dient auch dem Schutz ihrer persönlichen Daten. Und unsere patentierte Vollverpixelung spart auch noch Energie und schont die Umwelt“. Soweit Meister Feinbein.

Fast Fertig! Hier verpixeln wir einen Geldspeicher

Hier sehen wir sein Team bei der Arbeit. Wirklich, nicht wiederzuerkennen, das Haus. Das ist moderne Datensicherung. So trickst man Google umweltschonend aus!

Meister Feinbein warnt noch ausdrücklich vor Billig-Verpixelern: „Sie nennen es mechamische Verpixelung“

Diese „Unseriösen Angebote aus dem Internet“, so Feinbein, führten zwar auch dazu dass das Haus hinterher für Google komplett unsichtbar ist, aber es verschlechtert die Wärmedämmung auf dramatische Art und Weise, wie an den bereits verpixelten oberen Stockwerken gut zu sehen ist:

Keine Wärmedämmung mehr nach der Verpixelung!

So sind Kinder…

Juli 27, 2010

… denn sie ärgern gerne mal die alleinerziehende Mutter, speziell als Einzelkind. In intakten Großfamilien (wie den legendären „Waltons“) sind Kinder hingegen eine Wohltat und Bereicherung für das Familienleben. Genaueres dazu im Beitrag vorher, speziell wie sich die OSZ diese „Bereicherung“ konkret vorstellt.

Großfamilien sind einfach ein Synonym für die Intaktheit der zwischenmenschlichen Beziehungen, biologische Ernährung und perfekte Kindeserziehung. Vor den Alleinerziehenden hingegen, speziell vor deren Kindern, kann gar nicht eindringlich genug gewarnt werden, wie die Vorfälle auf Ameland uns lt. OSZ gezeigt haben.

Aus diesem Grunde, und zur Prävention weiterer Vorkommnisse egal welcher Art, wird an sozialen Brennpunkten (also Gegenden, in denen der Anteil alleinerzogener Kinder über 25% liegt), und in Nähe von „Kinderläden, -horten und-gärten, sowie natürlich Landheimen eine neue Verkehrstafel aufgestellt, die als Warnung vor sozialem Gefälle konzipiert ist. Dank seiner gewaltigen Bildersprache bringt es die ganze Problematik exakt auf den Punkt:

Achtung, Alleinerziehend!

Zur Bedeutung des Schildes und zur Notwendigkeit der Beschilderung erklärt Verkehrsminister Westerwelle auf einer Pressekonferenz (die großzügigerweise von der Fa. Schilder-Macher GmbH, Ameland, unterstützt wurde) im Hotel Möwenpick:

„Wir erkennen auf Anhieb und sofort; allein ist sie, die alleinerziehende Frau, auf weiter Flur. Die Haltung des rechten Armes, etwas gewinkelt im Handgelenk, spiegelt eine sichtbare „Genervtheit“ wider, auf jeden Fall weder Zuneigung noch gar Liebe zu dem Kind. Dieses wird nur lästigerweise mitgeschleppt. Unterstützt wird diese Haltung durch die linke Hand, die aufreizend gleichtgültig in der Jackentasche ruht.

Der kurze Rock deutet an, dass diese genervte Frau lieber etwas ganz anderes anstellen würde, als mit dem Kind spazieren zu gehen. Die Fa. Schilder-Macher GmbH, Ameland, die dieses Kunstwerk schuf, deutet damit sogar an, dass es sich nicht um „spazieren“ im Sinne einer freiwilligen Freizeitaktivität handelt, sondern um den Gang zum Sozialamt oder Vormundschaftsgericht. Die deutlich sichtbaren Fetzen am (für meinen Geschmack ohnehin viel zu kurzen) Rock untermauern diese Analyse. Das würde ausserdem besser zur ihrer Körpersprache passen. Der zu kurze Rock lässt allerdings pikante Spekulationen, gar Schlussfolgerungen auf ihrnen Gelderwerb, der illegalerweise zusätzlich zu Harz 4 erfolgt, zu. Und auf den Vater dieses Kindes.

Freiwillig geht sie jedenfalls nicht den Weg, den sie geht, erst recht nicht mit dem nahezu geschlechtsneutralen Kind an der Hand. Der kleine schwarze Zipfel am rechten Rand des Kindes könnte auf ein Mädchen deuten, oder auf einen Jungen, aber das ist eine doch sehr gewagte Interpretation dieses Werkes und keine Festlegung. Offensichtlich ist aber die Schusswunde, das Kugelloch am Hals des Kindes. Hier wird eine Tötungsabsicht durch die Mutter latent impliziert. Kinderhass, verursacht durch Sozialneid, ist grade bei Alleinerziehenden eine häufige Ursache für häusliche Gewalt.

Entscheidend für das Verständniss dieses Werkes ist dennoch das hier als lebend dargestellte Kind. Es schwenkt den mütterlichen Kopf locker bis genüsslich in der rechten Hand und scheint sagen zu wollen: „^Knall mich ruhig ab, ich mach mit dir eh, was ich will“, ja das scheint es deutlich zu sagen. Und sich darüber zu freuen. Die bewusst triste, gradezu monochrome, Farbgebung des Werkes muss gar nicht mal mehr extra betont werden.

meinedamenunheren, Kein anderes Verkehrsschild auf der Welt wird jemals so viel soziale Kompetenz, aber auch soziale Brisanz auf mal transportieren, wie das aktuelle Werk der FDP. Wir werden es in Ameland, Osnabrück, aber auch an jedem weiteren Ort, wo sich Kinder von Alleinerziehenden rumtreiben, aufstellen.
Zur Finanzierung werden wir diesen Leuten das Elterngeld kürzen. Wir erhoffen uns von diesem Schritt eine Rückkehr in den Schoß der intakten Großfamilie, und sichern dadurch wertvolle Arbeitsplätze bei einem der größten Arbeitgeber dieser Region: der Schilder-Macher GmbH, Ameland, die uns diese großartige, 4-tägige Pressekonferenz in diesem großartigen Hotel bezahlt hat. Danke also Heinz Macher (mein Vetter), und Dank auch an Hern Huber, den Betreibe dieses Hotels und Gatte meiner Schwester. So, meinedamenundherren, muss eine Großfamilie funktionieren. Dafür zahlt der Staat gerne.

dankefürdieaufmerksamkeit hüstel.“

Soweit die Rede von Minister Westerwelle.

Nur Fiktion? Nein, nicht mal bei dem Schild. Es handelt es sich nicht um eine billige Bildmontage, das „Original“ steht in Köln in der Fußgängerzone:

Ein weiser Russe hat mal gesagt (Frei übersetzt)

„Kinder sind wie Blumen auf dem Grab ihrer Eltern“

Der dürfte schon damals seine Kinder im Sommercamp gehabt haben, alleinerziehend gewesen sein, aus einer Kleinfamilie stammen, und Leser eines „Sonntagsblattes“ gewesen sein.

Gute Nacht, John-Boy!

Facharbeitermangel

Mai 14, 2010

Die Wirtschaft wankt. Es ist Krise, und nur Qualität und Innovationen können Deutschland noch retten. Aber das geht nicht, denn qualifizierte Fachkräfte sind einfach nicht aufzutreiben.

Am deutlichsten wird das in einer Branche, die seit Jahren durch konsequent stümperhaftes Handeln  fast 50% ihrer Kunden vergrault hat: Die Politik.

Anne für sich kein Wunder. Anstelle von Fachleuten sitzen da zu 75% frustrierte Beamten, die im Bundestag mehr verdienen als daheim in der Schule und genau deshalb da sitzen. Westerwelle und Merkel gehen vielleicht noch als Ausnahmen durch, die haben Jura bzw. Physik studiert und irgendwie in diesen Fächern auch promoviert, und repräsentieren Randgruppen, aber wie ein Physikstudium zur Kanzlerin qualifiziert, oder ein Jurastudium zum Aussenminister, das bleibt unklar. Quereinsteiger eben. Logisch, dass niemand mehr wählen geht und durch sein Kreuz für (s)einePartei denen 1 Euro pro Stimme in die Kassen spült.

Ich verkneife es mir absichtlich, auf die offensichtlichen Folgen dieses Facharbeitermangels in Deutschland  im Detail einzugehen; das erlebt ja jeder grade selber (speziell in NRW),  aber ein „megafetter“ Klops wird im Osten der EU grade durchgedacht.

Warum sind die Griechen finanziell so klamm? Nicht weil sie Goldman-Sachs soviel Kohle für die gefälschten Bilanzen zahlen, nein, sondern weil sie so wahnsinnig viel Geld für Verteidigung ausgeben.  Und gegen wen verteidigt sich Griechenland so vehement? Gegen die Türken. Aus Tradition seit 1349.

Wer 1+1 zusammen zählen kann, und dabei auf einen Wert von etwa 2 kommt, sollte kapieren, dass die Bürgschaft, die Physiker und Juristen da zusammengemurmelt haben, primär für Militärische Mittel gegen den EU-Kandidaten Türkei verwendet wird. Wer nicht völlig blöd ist, hätte da auf eine bessere Lösung kommen können. Und zwar schon 2005.

Facharbeitermangel eben.