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Schade, Blades

Mai 28, 2015

Relegation in England: Meine zweite Heimatstadt bleibt mit den Blades in der dritten Liga. Auswärts 5:5 gespielt, trotzdem kein Aufstieg (in die englische zweite Liga). Kein Lokalderby mit Sheffield Wednesday in Sicht.

Ein kleiner Trost:
Da sollte sich der dumme Dino mal ein Beispiel dran nehmen. Für den gibts dasselbe von Elvis, ein take von 1959 passt in jeder Hinsicht besser zum Thema „Ausgestorben“.

Ach ja, und beim KSC spielen genau so viele Ex-VFLler, wie Ex-Nationalspieler beim HSV. Aber das ist ein anderes Thema.

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Jetzt hängen Sie alle!

August 11, 2011

Mit einer gewissen Neugierde, aber ohne allzugroße Erwartungen wurden die Wahlkampfplakate der beiden noch ausstehenden Parteien für die Kommunalwahl erwartet. Und jetzt hängen Sie alle. Wer große Erwartungen hatte, sich gar klare Ansagen erhoffte, wurde erwartungsgemäß enttäuscht. Bloß nichts Konkretes, nichts versprechen: Also was ist der lokalpolitische Reisser, den die „Christlich-Demokratischen“ ins Rennen schicken?
„Pro Neumarktcenter“ wäre mal ne Ansage. „Ökostrom für die Stadtwerke“, wie wäre es damit? Oder „Kasernen zu Gewerbegebieten?“ Und weil Gegen besser zieht als Für: „Gegen Outlet-Center an der A1“, meintwegen auch noch „Neumarkt-Tunnel: Nein danke“, „Einkaufen in Osnabrück- nein Danke“, gegen die Klimazone? Alles längst gegessen, aber der dumme Wähler saugt ja jeden regionalbezogenen Brotkrümen aus der Hand der (hüstel) „Herrschenden“ gerne in sich auf.
Und bewundern dabei die Meisterwerke der Lokalpolitik, speziell der Verkehrspolitik:. An der Johannisstraße etwa machen im Wochentakt hoffnungsvolle Geschäfte auf. Aber wie etwa komme ich als potentieller Ladenbesucher aus dem Nordkreis, etwa von Bramsche aus in die Johannisstraße? Antwort: gar nicht. Ziehen Sie nach Osterkappeln oder Bohmte um, und versuchen es dann als Rechtsabbieger am Johannistorwall/Ecke Johannisstraße erneut. Ob es diese Verkehrsregelung, oder den angestrebten Laden dann noch gibt, können wir nicht garantieren. An den Taten sollt Ihr sie messen. Insofern klar, dass bei bestimmten Parteien lieber keine Lokalpolitik auf den Plakaten hängt. Eben typisch CDU.
Ach, das unverständlich, denn die Anderen haben doch Mitschuld? Zur Klarstellung: „Typisch CDU“ lautet der Slogan, der die lokalpolitische Kompetenz dieser überaus fähigen und regional fest verwurzelten Volkspartei auf den Punkt bringen soll. Dazu tanzen so ein paar Hanseln Ringelrein (vorgeschriebene Anzahl Quotenweibchen plus dem Quoten-Werktätigem mit schlecht sitzendem Helm; Rest: Lehrer), als könnten die sich noch über sich selber, und über diesen unsagbar blöden Spruch amüsieren.
Eher lachen die aber über das  „Stimmvieh“: Denn „Typisch CDU“ bedeutet konkret: schau ma mal. Welche Meinung grade mehrheitsfähig ist, da sind wir doch gleich dabei. In der Loalpolitik hat das in der Vergangenheit etwa dazu geführt, dass die durch Fukushima noch völlig verstrahlte CDU-Fraktion für die Stadt komplett auf Öko-Strom umstellen wollte. Super-Angebot der Firma XYZ. Zu einem Preis allerdings, der dem städtischen Haushalt allerdings nichts mehr als diesen besagten Ökostrom bezahlen hätte lassen. Der XYZ-Strom war so teuer (überteuert), dass sogar die Grünen, die sich sonst immer enthalten, was Politik angeht, dagegen waren. Die Lokalpresse war erst mal restlos begeistert: Grüne gegen Ökostrom, CDU dafür. Aber es hat (leider?) nicht lange gedauert, bis sagen wir mal „Details“ zu diesem konservativ-christlichen Öko-Deal, und christlich-demokratischen Beziehungen zwischen XYZ und der CDU-Spitze publik wurden. Ein klassisches „Kohle“-Kraftwerk. Typisch CDU.
Weitere Beispiele werden sicherlich noch folgen. Ich rechne fest damit, dass eine Schlagzeile wie „Windrad tötet süßen Storchenvater – Mutter und Eier hilflos“ den Atomausstieg der CDU kippen wird.
Aber was macht eigentlich die FDP? Ich hatte Plakate mit 3 + X erwartet, aber nicht mal das ist mehr das Ziel dieser in Auflösung begriffenen Partei. „Dinosaurier live erleben“ würde passen, ist aber nicht von der FDP. „Steuern rauf oder runter“? Die Schlagzeile aus dem Sonntagsblatt wäre ehrlich gewesen, was die Erwartungen der Wähler- und Wählerinnen in OS angeht. Da werden wenigstens Alternativen diskutiert. Aber geworden ist es ein ganz unverbindlicher, parteineutraler Tipp: „Wählt das Beste“. Es wird nicht näher erläutert, wer oder was“das Beste“ denn sein könnte. Die 3 + X FDP bestimmt nicht. Ich halte mich also am Wahltag an konkrete Aussagen.
Und genau deshalb wähle ich das McDonalds Job Center: „Wir brauchen dich“. Gerne. Ich komme mal vorbei, und bring auch einen Salat mit. Für was in der Politik auch immer ich gebraucht werde, ich werde da sein: Ob Innen-, Außen-, Verkehrs-, Frühstücks-, Promotions-, Verteidigungsminister; kein Problem. Und – anders als bei „Alleskönner“ Graf Xerox Guttenberg: meine Promotion ist echt!

Hängt Sie höher!

Juli 23, 2011

Es muss wieder mal eine Wahl anstehen. In unserem beschaulichen Städtchen fahren ganze PKW-Kolonnen, bestehend aus Öko-Polos und Akku-Arvensis, dicken Merzedessen und rostigen Twingos rum, und halten in Kolonnenform an den unmöglichsten Stellen an. Meist auf dem Radweg. Mit Warnblinke zumindest, sofern die es denn noch tut. Dicke Lehrerinnen entsteigen diesen Personenkraftwagen, entladen niedliche Hornbach-Trittleiterchen, und krabbeln hoch, um an gewissen Bäumen, Ampelmasten und allem anderen, was geeignet aussieht, Plakate aufzuhängen. Und sich nach dem erfolgten Hängen mit der neusten Aldi-Digicam dann vor dem frischen Plakat von dem einzigen Mann, der aussieht wie ein Musiklehrer, mehrfach knipsen zu lassen. Cheese – FLASH. Manchmal ist der Musiklehrer auch auf dem Plakat dahinter zu erkennen.
Es handelt sich offensichtlich nicht um Models, die für solche lokalen Highlights wie den Entdeckertipps für den Westerkappelner Fahrradbus ,

(da scheint es außer Fahrrädern auch Kaffee und einiges mehr zum Entdecken zu geben), Tragödien wie „Nachtbus N10 von Osnabrück nach Mettingen seit 10 Jahren unterwegs“ (mit der Ankunft wird 2012 gerechnet), oder den Bramscher Teckelklub, der zur Zuchtschau einläd,  posieren. Gemäß der lokalen Monopol-Presse sind das die highlights, die unsere Stadt bewegen, oder zu bewegen haben.
Trotzdem falsch geraten, was die Intention dieser Leute mit den Autos mit der Warnblinkanlage und der Trittleiter auf den Radwegen angeht. Denn: In 6 Wochen sind Wahlen. Nur Lokalwahlen, Kommunalwahlen genannt, also keine TV-Highlights a la „Wird Obama doch noch Geld kriegen um die Usa liquide zu halten“. Sondern nur so ein Kleinkram, der nur uns hier vor Ort was angeht.  Teckel hin, Fahradbus her. Gewisse Probleme, die eine politische Lösung verlangen, gibt es schon. Umweltzone? Kasernengelände? Industrieansiedlungen im Kasernengelände? Kita-Plätze? Neumarkttunnel? Straßenbau? Neue Wohn- oder Gewerbegebiete ausweisen? Zimmersteuer? Kredite oder Bürgschaften für den VFL? Und einiges Mehr, da ist sich der Rat (CDU/FDP) weiss Gott nicht einig. Und mit dem frei gewählten OB Boris Pistorius (SPD) erst recht nicht. Sein Bruder Harald schreibt bis zur Selbstaufgabe für den VFL, das muss reichen, um Boris populär zu halten. Obwohl der VFL sowieso kein Geld von der Stadt kriegt. Kicker, Bild und Spiegel schreiben, toll, dass Wiesbaden, Sandhausen, Braunschweig oder Darmstadt dank der kommunalen Kreditgeber im Fussball Reklame für die Städte machen; Boris Pistorius (SPD) sagt: Wir haben kein Geld für den VFL, der steigt sowieso auf . Oder ab. Und damit hat er zwar jedes mal recht, aber außer dem VFL kennt bundesweit niemand irgendwas von Osnabrück (wer weiß schon, daß Reno-Schuhe oder Schlecker von hier sind?), und berichtet deshalb auch nicht über Osnabrück.

Was hängen die übergewichtigen Lehrerinnen aus den Öko-Autos denn nun an die Bäume und Ampelmasten, um den Kommunalen Wahlkampf zu befeuern, und Position zu diesen Fragen zu beziehen? Antwort: Osnabrück. Gemeinsam. Stark.  Und manchmal noch was an Text in hellrot auf hellgrün, was keine Sau lesen kann. Und, fast als wenn es peinlich wäre, ganz klein unten SPD Osnabrück.
Ist diese Dummbatzigkeit noch zu toppen? Traurige Antwort: Ja. Frage: Wie? Antwort: Komm auf die Rote Seite der Macht. Magere, verhärmte Aktivistinnen der Linkspartei haben diese Plakate vom Fahrrad aus aufgehängt. Tiefer, weil ohne Trittleiterchen. Und die wenigen Grünen, die noch nicht 100 % siegessicher sind, und die noch nicht zu sehr in „energy farming“ involved sind, sondern Zeit haben, hängen „Wir bewegen was“ auf. Mit energetisierenden Bildchen vom Windrad oder was Solarem drauf.
Merkel und deren CDU hängen vorsichtshalber erst mal gar nichts auf. Sehr cool. Diese Partei weiß, wie man Kosten minimiert. Dumme Parolen wie “ die rote Seite der Macht“, oder “ Gemeinsam. Stark“ taugen bestenfalls dazu, den Hintergrund für ein Foto mit dicken Lehrerinnen („seufz weißt du noch, damals vor der Wahl, auf der Hormbach-Trittleiter ..“)  zu geben. Echte Lokalpolitik geht anders. Die CDU 2011 denkt offensichtlich genau so praktisch wie die Bundespartei. „Wir warten auf ein Thema einer anderen Partei, das gut ankommt, übernehmen die Volksmeinung, und dann kopieren wir das einfach. Hat beim Atom doch prima funktioniert“. Vielleicht erinnert die sich auch daran, dass die lästige FDP nur deshalb im Rat sitzt, weil die bei der letzten Wahl bei den Doktorsfrauen am Westerberg satte Prozente geholt hat mit dem Plakat „Hier muss eine Ampel hin“, just an der Stelle, wo die Medizinergattinen mit ihren Geländewagen bislang jeden Sonntag morgen einen fetten Crash gebaut hatten.
DAS, liebe Leute, das  ist Lokalpolitik!! Und die FDP-Ampel steht  immer noch und funktioniert sogar meistens. Und das ist, angesichts der Tatsache, dass es sich um eine politische Entscheidung gehandelt hat, am allererstaunlichsten.

Osnastark, gemein, brücksam.

Die Killergurken werden unser Leben für immer verändern!

Mai 26, 2011

Das war eine harte Woche. Erst der Abstieg nach Relegation, die vorbildlichen Fans aus Dresden randalieren, prügeln und richten hohen Sachschaden an; dazu die allgegenwärtigen Killergurken- und Tomaten, die wie ein Damoklesschwert über der Stadt schweben. Höhnische Glückwünsche und Freude aus Münster, und aus Bielefeld, und heute dann die Razzia in der Geschäftsstelle, wobei kistenweise Unterlagen abtransportiert wurden. Niemand weiss etwas genaues, aber es wird Steuerhinterziehung vermutet, denn der Besitz von Gurken, Tomaten und ähnlichem Teufelszeug ist (noch) nicht strafbar. Auch, wenn auf dem Markt schon Gemüsefrauen als Mörderinnen beschimpft und massiv bedroht wurden. „Osnabrück möchte keine Erreger verspeisen“ fasst die NOZ diesen Sachverhalt zusammen.

Hände waschen würde reichen. Oder wassersparend und resourcenschonend mit diesen brillentuchartigen Sagrotan-Läppchen desinfizieren; was im Ekelklo die Fäkal-Colis killt, wird den Eheck schon von der Tomate beseitigen. Und auch Gurken kann man waschen und desinfizieren und schälen, aber der Experten-Tipp lautet: Niemals roh genießen. Also nehmt die ungewaschenen Dreckfinger und stopft Schlangengurke, Tomaten-Achtel, Eisbergsalat oder Melonenscheiben in Backofen oder Mikrowelle, bis alle bösen Erreger tot sind. Mit Gummihandschuhen genießen, das spart Wasser und schont die Umwelt, selbst wenn es wie Moppelkotze schmeckt und riecht.

Grillen könnte Leben retten!
Besser noch ists aber, ganz auf schädliches Gemüse zu verzichten, und nur Gegrilltes zu sich zu nehmen. Der Tagespresse sind gute Tipps zu entnehmen, wie man die Killergurken-Krise hübsch und lecker überstehen kann oder zumindest könnte.
Das launige Motto von Schlecker zum Thema Grillen ist auf Denglisch oder Engleutsch, und verursacht schon beim Lesen multikulturelles Augenbluten:
Tipp des Tages zur Gurkenkrise: Passend dekorieren. Das hilft auch über gegrillten Feldsalat hinweg. Zum Beispiel die ollen Kerzen wieder rauskramen bringt Stimmung total:
Das hebt schon mal die Stimmung, aber was braucht man eigentlich noch für den perfekten Grillabend? Logisch, im Zeichen der Killergurken nur drei Dinge:

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  • Alufolie (die halbrohe Wurst einpacken und zu Hause gar braten),
  • Trinkhalme (da passen keine Wespen durch)
  • Eiswürfelbeutel (Eiswürfel machen, Verbrennungen lindern)

Mehr nicht. Die Alufolie gibt es übrigens entweder in „geschmacksneutral“, oder in „Nachfüll“. Ich würd sie trotzdem vorher abmachen. Auch wenn das mit den Gummihandschuhen schwierig ist.
Tolle Party also. Rohes Fleisch, oller Schmuck, Wespen im Bier und Verbrennungen überall. Da bleibt doch nur der Suff. Und Kinder: dran denken –  Film, Kamera, Video, und die peinlichsten Bilder von Papi, Mami und Nachbar/in groß ausdrucken oder ins Internet stellen. Zubehör natürlich auch vor You for Ort, gleich unter „Grillzubehör“.

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Huhu, mein Täubchen, wo steckst du denn?
In diesem Zustand ins Ehebett, das geht nicht.“Das ist nicht mehr Ihr Platz“ schreit die Ehefrau. Ihr Platz, ein Tochterunternehmen von Schlecker, weiss selbstverständlich Abhilfe:Vater und Sohn auf der Matratze. Kinderleichte Raparatur, nachdem Papi sich da vollgefressen im Suff hat drauffallen lassen und es „Peng“ gemacht hat und platzt.

Und damit Papa auf der raparierten Matratze am nächsten Morgen nicht verpennt (wo ist Mami eigentlich; morgens um 8 immer noch auf Nachbars Grillparty?), gibts den passenden Naturgeräusche-Wecker:
Hammerpreis! Nur 0,66 €/Naturgeräusch, bzw. sagenhafte 0,57 € pro Farbe.

Und die passenden 6 Naturgeräusche sind:
rülpsen, pupsen, brechen, würgen, in den Hausflur pinkeln und Taubengurren.
Alles wie gestern beim Grillen, aber fehlt da nicht noch das siebte Geräusch, das aus der Nachbarwohnung heut nacht?

Die Killergurken haben diese Ehe zerstört.
In A. R. Schlecker speaking: There falls one really no ocean more to in (da fällt einem echt nichts mehr zu ein).

Bis auf eine klitzekleine Überlegung: Es ist immer noch nicht sicher, dass Akten in den Kisten waren, die heute aus der Geschäftsstelle des VFL transportiert wurden. Haben die Dresdenen am Montag wirklich grundlos randaliert, oder weil jeder Gast eine Tomate geschenkt bekam? Und wegen Eheck alle gleichzeitig nach 118 Minuten aufs Klo mussten?

Relegation – der Wahnsinn geht weiter!

Mai 20, 2011

Denn es geht um Alles. Wirklich Alles. Und zwar für Dresden. Wenn der VFL absteigt, steigt er einfach wieder auf. Wie immer. Wenn „Dünamö“ Dresden allerdings nicht auf steigt, dann gehts möglicherweise nicht mal zurück in Liga 3, sondern tiefer. 4. oder 5. Liga, auf ein Niveau mit Red Bull Leibzig, was wohl am allerschlimmsten wäre. Keine Perspektive, kein Geld. Folglich: Keine Lizenz. Es fehlt mindestens 1 Million Euro zur Sicherung des Etats in Liga 3. Als Zweitligist wären diese Sicherungen weitaus geringer, denn da sind die Einnahmen durch Sponsoren, Fernseh- und Internetübertragungen, und natürlich Zuschauer entsprechend höher.
Fadenscheinige Landesregierungen a la Koblenz oder Kaiserslautern, oder „Scheichs“ wie für München 60 sind nicht in Sicht, die Fans zittern und bangen. Und dabei wäre es dochfür gewisse „Fans“ einfacher gewesen, dem Verein das Geld mal eben vorzustrecken. Wie das?
Ganz einfach. Das Publikumsinteresse ist in Dresden sehr groß, und die Kartenabgabe wurde natürlich auch reglementiert. Alleine schon, damit nicht diverse Karten zu Fantasie-Preisen im Internet auftauchen. Angebote wie etwa dieses:
… gibt es natürlich trotzdem. Heinzi Huber oder werauchimmer versucht, seine Karte und die von Ihm seine Frau noch zu versilbern. „Mein erster Verkauf“, und keiner bietet. Klar, Heinzi. Das Spiel ist morgen, also Freitag, und dein Versand dauert 2 – 3 Werktage. Dienstag nächster Woche ist das Ding nur noch Altpapier wert.
Trotzdem gibt es Fans, die gewisse, und recht seltene Karten sehr honorieren:

Kostenlose, zeitnahe  Selbstabholung ist dabei NICHT das Zauberwort, denn es geht um ein sehr rares, ermäßigtes Ticket. Nur für Kinder, Behinderte und Alleinerziehende mit Migrationshintergrund und sonstige „Fälle“.


Keine Fragen mehr, klar. Aufgrund der Hooligan, Sauf- und Gewaltproblematik, speziell in Dresden, kann nämlich  nur 1 Karte für einen garantiert sicheren Platz für Kinder, Behinderte etc… vergeben werden. Rares Gut ist immer teuer. 16152 Interessenten für diese, eine Karte sprechen schliesslich für sich. Soviel Einwohner hat Osnabrück ja nicht mal, aber in Dresden interessierten sich genau so viel Kinder, Behinderte und Alleinerziehende mit Migrationshintergrund für dieses Angebot. Und zwei Bieter machten das am Ende unter sich aus. „Für die Sicherheit unsers Kindes, …“  ist uns nichts zu teuer, werden sich die Eltern oder Betreuer oder Pflegeversicherungen denken. Und bieten munter drauf los:
Bis 5.550,00 € bieten noch vier Personen auf diese Karte, dann wirds zum Duell. Endpreis: Tatsächlich 1.000 054,34 Euro. Glückwunsch, und nimm Polizeischutz zur Barzahlung bei Abholung mit.

Aber ein Schnäppchen war das nicht, und klug war das auch nicht. Für über 1 Million Euro hätte man doch als Sponsor den ganzen Verein (in Liga 3, wo die ja auch landen werden) retten, wenn nicht sogar kaufen können? Hätte dasselbe Geld, als Sponsoren- Beitrag nicht die Vereinsführung dazu veranlassen müssen, dies wertvolle Kind mit dem Hool-sicheren Papamobil ins und aus dem Stadion zu chauffieren? Und ein paar Bodyguards und etwas Panzerglas während des Spiels sind doch auch nicht so teuer.
Und falls das ein Scherz oder publicity gag war: Für wen sollte das Aufmerksamkeit erwecken? Ebay? Es muss aber ein sehr zahlungskräftiger Kunde sein, denn alleine die EBay-Gebühren von 26,50 €, zuzüglich 2% des Verkaufspreises (Artikel über 500 €) summieren sich auf 20.526,00 €. Selbst das hätte Dynamo als Sponsoring-Beitrag vermutlich besser und sinnvoller eingesetzt, als es EBay an Gebühren zu zahlen. Allein dafür hätte man schon 150 Sitzplatzkarten bei Ebay ersteigern können.

Relegation – God praise the Lord!

Mai 15, 2011

Das war ja wieder mal eine typische VFL-Saison. In den letzten 12 Jahren hat es sich immer am letzten Spieltag, bzw. seit Einführung der Relegation, auch später, entschieden, in welcher Liga gespielt wird. Für den Spielausgang in Ingolstadt hatten nur Wenige die Motivation, da noch hin zu fahren. Schlechte Aura, Aberglaube, Hoffnungslosigkeit. Nur knapp 1500 VFLler nahmen die 700 kM mit PKW oder Bus + Bier auf sich. Immerhin, die wurden direkt mit einem Sieg belohnt. Aber was gab es für Alternativen? Wirklich nur das Maidorf oder den Rosenhof zum Fernseh gucken? Nein. Wer wirklich an den VFL glaubt, nimmt Frau + Kinder, und geht mal wieder in die Kirche, um für einen Auswärtssieg zu beten.
Sehr cool. Und was ja das Tollste ist: es hat funktioniert. Und ist fast wie im Stadion. Volles Haus, wenn der VFL spielt. Es gibt zwar nur Oblaten statt Bratwurst, der Unparteiische pfeift nicht, sondern singt, die Assistenten sind schnieke Messdiener- und rinnen, es gibt konservativ gekleidete Lehrerinnen anstelle von hässlichen, rüpeligen Ordnungskräften, Glocken silberhell anstatt „You´ll never walk alone“ vor dem „Anpfiff“, und die Fangesänge sind auch anders. Was aber wohl am schwersten fällt, keine Pinkelpause nach 45 Minuten.
Und sparsamer ist der Kirchenbesuch auch. Pro Kopf 1 €uro in den Klingelbeutel, ansonsten Eintritt frei. Und Getränkekosten fallen ganz weg, dafür darf man einem alten Herren im Röckchen beim Wein trinken zusehen. Ist auch viel gesünder. Zm Abschluss gibt es Teelichter anstatt Bengalos, und schwupps – der Sieg ist unter Dach und Fach.
Nur so halten wir die Liga!

WM der Frauen

Mai 10, 2011

Was es alles so gibt. Demnächst startet die Fussball-WM der Frauen. Damit bei dem „Nonnen-Hockey“ überhaupt jemand zuguckt, wird die WM klugerweise in die Sommerpause gelegt, in der Hardcore- und Hobbyfans von Vereinsmannschaften sonst intensiv damit beschäftigt sind, ihre jeweiligen Fan-Foren mit entweder absurden Trainer- oder Spielerwünschen vollzumüllen, oder grade frisch erworbene Spieler anhand von jahrealten Beiträgen aus den Foren derer Ex-Vereine schon jetzt als Fehleinkäufe zu klassifizieren. The same procedure … every year. Also, Lysistrata, übernehmen Sie .

Not go for the man, go for his balls

Also Frauenfussball. Osnabrück kriegt, egal ob in Liga 2 oder 3 als kleines Leckerli das Vorbereitungsspiel am 3. 6. 2011 der deutschen Mädels gegen Italien. Karten gibts, wenn man bei Google sucht, nur über eine Musical-Agentur aus Bochum.  🙂 Das sagt schon mal recht viel über die sportliche Bedeutung. Der DFB, und der VFL verhalten sich da ziemlich ruhig. Länderspiel in Osnabrück!  Karten für 5 Euro.! Kämpfende Frauen! Live!

Zieht alles nicht.
Ist das schon die neue Rücksicht auf den Islam nach der Bin Laden-Tötung? Nein, denn die Frauen aus islamischen Ländern spielen schon immer in Sportkleidung, die ihre Weiblichkeit „schamvoll versteckt“. Fusi also in langen Hosen, langärmeligem Shirt und, natürlich, Schleier. Stört beim Fussball naturgemäß weniger als beim Schwimmen beispielsweise. Aber warum sollte Mann noch da hin gehen? Trikottausch am Ende entfällt vermutlich auch, oder wird zumindest nicht öffentlich gezeigt. Gegen Italienerinnen sollte das aber kein Thema sein, oder?

Denn es geht auch noch radikaler. Diesmal bei den orthodoxen Juden. Ja, die öffnen sich der Welt und übertragen die Frauenfussball-WM, aber die weiblichen Spieler („Spielerinnen“) werden komplett ausgeblendet. Ein Redakteur der jüdischen Zeitung „The Forward“ erklärte dazu, man schätze zwar den Sport, aber, manche ultra-orthodoxe Juden betrachteten jede Abbildung des weiblichen Körpers als „unanständig“.
Man verfolge seit langem eine Hauspolitik, nach der Frauen „dafür geschätzt werden sollen, wer sie sind und was sie tun – nicht dafür, wie sie aussehen“, so die Stellungnahme der Zeitung. Mit dieser Haltung wolle man Respekt für die Frauen ausdrücken. Und „The Foreward“ hat sich die exklusiven Übertragungsrechte vom DFB gekauft. Für eine bessere Welt mit mehr Fussball, aber weniger unchristlicher Körperverherrlichung. Fusball pur also. Schauen Sie nur auf den Ball, denn was anderes werden sie gar nicht erst sehen.

Klasse Flanke - die Abwehr glatt ausgepielt, aber dann...

Da läuft der Ball also „wie von Geisterhand“  glatt durch die Reihen. Keine Namen, kein Personenkult, kein heidnisches bengalisches Feuer. Toll.

Trotzem bleibt für mich, als neandertalerischer Anhänger des traditionellen Männerfussballs die kleine Frage offen: Hätte ein Schleier nach moslemischem Vorbild es denn nicht auch getan?

Elfmeter, Elfmeter

April 1, 2011

Mit Allem ist zu spaßen, aber nicht mit unserem VFL und seiner Auswärtsschwäche. Das Sechs-Punkte-Spiel in Karlsruhe, und die tölpelige Abwehr. Nur nicht früh in Rückstand geraten. Also, stream suchen, Chat und Liveticker an, los gehts; leider bevor ich einen stream finde. Und dann das im Noz-Ticker:

Elfmeter in der ersten Minute. Ich ging aus dem Zimmer zur Bierkiste, und seuftze  laut. Das der reingeht, ist klar.
„Was gibts Neues“, fragt meine Frau.
„Der VFL liegt zurück“ antworte ich.
„Aber das ist doch nichts neues“ war die tröstende Antwort.

Die Bilanz im Forum: 4 Tote. Zweimal Herzinfakt, 1 Hirnschlag, 1 Nutzer wegen Schreiens von seinem Nachbarn erschossen. In den Straßen der Stadt rasen die Notarztwagen los.

Ich bin seit drölfzig Jahren nicht mehr auf einen Aprilscherz reingefallen. Kompliment, NOZ. Der war richtig gut. Trocken, präzise, gutes timing. Der tödliche (S)pass.

Aber warum fielen so viele Leute drauf rein, bzw. sogar zum Opfer?

Ganz einfach, dieses Scenario war einfach zu real. In 12 von 27 Spielen fielen frühe Gegentore, ehe sich der VFL endlich aufraffte. Mal mit, meist ohne Errfolg. Es wurde beim DFB sogar beantragt, jedes Spiel beim Stande von 0:1 beginnen zu dürfen, damit unsere Spieler „von Anfang an“ ganz auf dem Platz stehen. Und tatsächlich:

Diesmal wars echt.

Hallo Reporter: Super-GAU im Fussball!

Januar 30, 2011

Die Woche vom 24. bis 30. ist fest geplant in der Sport-Redaktion eines regionalen Medienanbieters. Die Schichten wurden festgelegt, der Urlaub der Chef-reporter wurde auch bewilligt, denn: Der Leithengst, der VFL, ist so berechenbar und vorhersehbar geworden in seinen Bemühungen, in Liga 2 zu bleiben, wie der Wallach „Kleiner Onkel“ aus Pipi Langstrumpf. Bwin und andere Propheten sagen 8:00 gegen einen VFL-Sieg voraus, also, Volontair, nutze die Woche um Argumente für die langsame Demission des Trainers (Herr Baumann) zu finden. Und Tschüss. Alfons und Harald sind weg. Volontair Kevin nutzt also die Woche, und schleicht jeden Trainingstag am Tainingsplatz rum, um schlechte Stimmung einzufangen. Kevin befragt Spieler, die sich per Taxi anliefern lassen, unfreiwillige Reservespieler, die Rentner am Platzrand, und baut eine hübsche, gut recherchierte „Baumann–nichts geht mehr-Story daraus. Er spricht baumann auch ein paar mal direkt an: „Ey, Rücktritt noch in Aue oder was geht sonst Alter?“ Das dauert schon mal bis Donnerstag, grad mit dem Aufschreiben von alldem. Und dann steht Kevin da, am Donnerstag Abend, in den Dieselschwaden des Mannschaftsbusses, der in das schöne Erzgebirge abrauscht, kriegt sein Foto gemacht, und das letzte unzufriedene Interview im Kasten und denkt ans Wochenende, welches für ihn quasi jetzt beginnt.  Well done, Kevin.
Freitag abend noch mal eben der unvermeidlichen Niederlage lauschen, na ja, der Boss zahlts ja. Bis zur 88. Minute passt der in der Woche ausgearbeitete Bericht ja auch. Aue immer gut für ein Tor in den letzten 5 Minuten, und zwar nach Standarts. Kevin nickt ein. Und wird durch den Reporter prompt geweckt: Tor in der Nachspielzeit nach Standart-Situation (Kevin nickt zufrieden) .. für den VFL.
Das Spiel endet tatsächlich 0:1.
Kevin ist jetzt in Panik. Der Bericht über den anstehenden Rausschmiss von Baumann – gegessen. Unzufriedene Spieler, speziell der unzufriedene Joker Schmidt? Also alle unzufriedenen Passagen raus. Alle Anti-Baumann-Passagen raus. Alle Trainer-Wechsel-Passagen raus. Es bleiben 5 Worte vom Text über. Kevin hyperventiliert.  Und die Serie? Auswärts nie gewonnen? Gut, da findet sich doch schnell was im Internetz. Tippa Tappa Kicker.  Letzter Auswärtssieg in Liga 2 war vor über zwei Jahren: Top Titel gefunden. Kevin stöhnt erleichtert. Die Schlagzeile lautet also: „Die Lila-Weißen feiern nach 638 Tagen das Ende des Auswärtsfluchs.“ Und Kevin betrinkt sich dann. Der Text wird von seiner abstinenten, vegetarischen  Freundin, die das ganze verfolgt hat, noch am selben Abend auf Harmlos umgeschrieben.
Schade eigentlich, dass weder Kevin noch seine vegetarische Freundin damals in Burghausen dabei waren, als der VFL nach einem Auswärtssieg aufstieg. First time, first love. What a feeling is this, electricity grows…  Geschweige denn bei der Meisterfeier. Das war Dritte Liga, aber da gab es in 365 Tagen immerhin 5 Auswärts-Siege.
Alle 73 Tage einen. Im Schnitt.
Egal, Kevin, wenn Harald und Alfons wieder da sind, bist du es wahrscheinlich nicht mehr. Seriöser Journalismus darf extrem sachlich und emotionslos sein (A. Badtke) oder auch mal emotional und enthüllend (H.Pistorius), aber die Fakten müssen schon stimmen. Zumindest soweit, wie ein Kicker-Online-Anklicker wie ich das nachvollziehen kann.

Basic instinct vs. google

November 9, 2010

Der Existenzkampf in Liga 2 ist hart, und wird mit allen Mitteln einer multimedialen Gesellschaft geführt. Und speziell im Abstiegskampf ist alles erlaubt. Auch der alte Trick aus basic instinct. Welcher? Na, die „Ich trage kein Höschen-Nummer“ natürlich. Nur leider zieht der nicht mehr, bzw. lässt sich heutzutage ganz einfach multimedial per Web 2.01 entgiften.
Aber der Reihe nach:
Zunächst zur Erinnerung wg. basic instinct: S. Stone hat einem Popstar mit einer Art Hammer (Eispickel) in den Kopf gehackt, und zwar so doll, dass der gestorben ist. M. Douglas ist Polizeibeamter (Cop) und ermittelt gegen diese Dame. Aber bei dem entscheidenen Verhör wird er durch einen diskreten, aber spektakulären Mangel an Textilien seitens der Verdächtigen Frau Stone abgelenkt. Nach einer Studie von 2008, in der die Sehgewohnheiten von mehreren Tausend Digital-TV-Zuschauern untersucht wurden, ist das immer noch die Szene, bei der die Seher am häufigsten auf die „Pause“-Taste drücken.


Um auch diese Fragen zu beantworten: Regisseur Paul Verhoeven bekam den fehlenden Slip von S. Stone geschenkt. Das Unterhöschen trug die Schauspielerin noch bis kurz vor jener sagenumwobenen Verhör-Szene. Dann hat ihn  P. VerhoevensTochter noch eine Weile getragen, und „dann hat ihn wohl die Waschmaschine gefressen“ (Zitiert nach Welt).

Und Herr Douglas endet in dem Film auch mit einer Art Hammer (Eispickel) im Kopf, als direkte Folge der Nachlässigkeit und Ablenkung bei besagtem Verhör. 2:0 für Frau Stone. Kopfarbeit zahlt sich eben aus.

Was hat das mit dem Abstiegskampf in Liga 2 zu tun? Ganz einfach – der VFL nutzt denselben Trick, um die Gegner abzulenken. Was/wer ist denn der KSC gegen Michael Douglas? Es gibt zu viele Parallelen: Ein verunsicherter Cop hier, ein verunsichertes Team da; ein Trainer auf Bewährung und unter Beobachtung da, ein Cop unter Bewährung und unter Beobachtung hier. Daher die Mission: „Ich trage keine Höschen“. Ein psychiologisches Meisterstück.  „Lasst es den Gegner sehen, wir haben noch „Eier in der Hose“ und zeigt es (die?) ihnen“. So die geheime, uns aber vorliegende Anweisung von K. Baumann (Trainer VFL). „Und macht das Ding rein“.
Anfangs ist alles super; der KSC ist 20 Minuten lang geschockt, denn ein schneller Greiftest in der 1. Minute ergibt: der VFL meint es ernst damit!

20 Minuten lang spielt der VFL wie von einem Druck erlöst, aber dann geht ein Ruck durch die Karlsruher.  Der neuen KSC-Trainerfuchs und sein Media-Team haben einen Weg gefunden, die Sharon-Stone-Falle zu knacken. Markus Kauczinski wechselt google street view ein.

Der Defensiv-Verpixler! Jetzt kann der KSC wieder beherzt zugreifen. Die stoned-Aktion des VFL ist ab jetzt gescheitert:

(aus bild-online; mit dem Zitat: „KSC-Spieler Ole Schröder (25) zog heftig an der Hose seines VfL-Konkurrenten Niels Hansen (27) – und brachte dadurch Erstaunliches zum Vorschein. (Quelle: bild.de).

Das wirft die Fragen auf: Erstaunlich? Was sitzt bei einem Fussballspieler an dieser Stelle? Was hatte der denn Anderes erwartet? Was wurde überhaupt gefunden?

Über was war Ole Schröder (25) denn nun so erstaunt? Wir werden es nie erfahren. Ist nämlich alles weggepixelt! Lindemann ist zu recht sauer. Spielerisch war das gleich null, und nur mit Kampf und Einsatzwillen reicht es ohne Hose einfach nicht. Und nur auf den Stone-Effect zu setzen, reicht im modernen Fussball für einen Sieg nicht mehr aus.

„Die Spieler haben körperlich alles versucht, aber die Einstellung hat nicht gestimmt“, und „die Verpixelung hat uns das Wasser aus den Segeln genommen“, so Trainer Baumann zur Leistung seines Teams. „Wir gehen aufrecht vom Platz“ sagte Markus Kauczinski über sein Team, aber dank google street viev gibt es dazu leider keine Bilder.
Gottseidank. Und das 0:0 war, gemessen am filmischen Vorbild, schon ein Sieg, denn das Spiel ging ohne nennenswerte oder mechanische Hirnverletzungen zu Ende.