Posts Tagged ‘paketdienst’

Was tun nach der Promotion?

Oktober 2, 2014

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, diese Uni niemals wieder zu betreten, aber heute musste ich eine Ausnahme machen. Es war auch nicht mein alter Fachbereich, sondern ein ehemaliges Bankgebäude, welches die Uni in der Innenstadt gekauft oder gepachtet und top renoviert hat. Da das momentan mitten in der Großbaustelle am Neumarkt liegt, und die 10 große und sauschwere Pakete kriegten, fällt das in meine Paketzustelltour „Groß-und Problemkunden“.

Erst die Großkunden

Erst die Großkunden…

Nur wenige Kunden wissen es zu schätzen, einen promovierten Paketzusteller zu haben; viele wissen nicht mal, was das bedeutet. Die Meinung, Promotion wäre das, was man als gesellschaftliche Reintegration nach einer Haftstrafe bezeichnet, ist verbreiteter als das Wissen, dass das eine „Doktorierung“ ist.
Was anzuliefern war, waren mehrere tausend Exemplare der Broschüre „Was tun nach der Promotion“. Die waren miserabel verpackt, aber kein Paket war kaputt genug, als dass ich in der Broschüre nal hätte lesen können. Ich hätte die Sachbearbeiterin allerdings gerne gesprochen, und z. B. einen Tipp gegeben, wobei eine Promotion eher stört – aber die war noch nicht an Ihrem Arbeitsplatz. „So früh fängt die nicht an“. Es war ja auch erst 11:15 Uhr.

Dann die problemkunden

… dann die Problemkunden. Hier muss ich jetzt mit meinem neuen MAN TGL durch, am Besten ohne den zu verschrammen

Innenstadt

„Problemkunden“ sind nicht immer Psychopathen oder Messies oder so – oft einfach nur schwer zu erreichen oder zu beliefern.

SuperGAU für UPS

Oktober 31, 2010

DHL kann sich freuen. Jemenitische Terroristen bringen der Post-Nachfolgeorganisation in naher Zukunft ein sattes Umsatzplus. Das ist sicher, trotz aller Pannen und Pleiten, zB beim Epost.

Wie das? Konkurrent UPS ist Schuld. Und auch nicht. Denn UPs ist die arme Sau, die die Pakete mit dem Sprengstoff aus dem der jemenitischen Al-Quaida-Filiale transportiert hat. Auch wenn der Name nicht genannt wird, auf dem Video und jedem anderen Bild  ist der kackbraune Paketdienst deutlich zu erkennen.

... irgendein Paketdienst,der in Düsseldorf ein internationales Umschlagzentrum betreibt...

Der normaldeutsche/europäische, speziell aber der US-amerikanische Paketversender wird natürlich sofort folgern, wie .. „Ach nee, unser UPS arbeitet mit Bin Laden zusammen? Der Bin, der uns das schöne New York so kaputt gemacht hat? Nee, der soll meine Pakete nicht auch noch transportieren! “ Albern? Nein. Die Unternehmen wissen sehr gut, wie negativ so was wirkt. Denken wir etwas zurück an die US-Invasion im Irak 2002. Der US-amerikanische Computerhersteller Dell hatte schon 2001, also vor der Invasion eigens seinen Online-Shop um ein paar Fragen erweitert. Sofern das gewünschte Produkt nach ausserhalb der USA (denn die USA sind ja sicher und garantiert terrorfrei) versendet werden sollte, musste der Käufer noch eine Frage ehrlich beantworten: „Wird das Produkt in Zusammenhang mit Massenvernichtungswaffen, d.h. nuklearen Anwendungen, Raketentechnologie oder chemischen oder biologischen Waffen verwendet werden?“ Durch diese raffinierte Sicherheitsabfrage konnte und sollte natürlich nicht verhindert werden, dass sich der 11. September wiederholt, aber Dell hatte einfach Angst, dass CNN-Reporter noch vor der US Army die Zuflucht von Saddam stürmen, und finden dort – Kamm, Zahnbürste, Deo und einen Dell-Rechner. Zitat von 2002: „Wenn bei der al-Qaida in einer Tora-Bora-Höhle ein Dell-Rechner auftaucht“, so ein Dell-Manager, „hätten wir ein Problem“ (Nachzulesen bei SPON).
Und exakt das Problem hat jetzt UPS. Ihr Terrorversender Nummer 1. Immer zu Diensten, al-Quaida!
Und ein Tipp am Ende: den günstigen Toner aus dem Jemen (gibts bestimmt bei ebay-yemen online zum echten Bombenpreis) sollte man, trotz der höheren Versandkosten , besser per DHL ordern. Sonst kommt die US-Army gleich mit und baut einem die Kartusche auf die Saddam-Art ein.