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Bin Laden – Ich Bin denn mal tot. Und alle sind dagegen.

Mai 6, 2011

Kurz die Fakten: Osama bin Laden, verantwortlich für den Tod von mindestens 5000 unschuldigen Menschen, wurde erschossen. Er lebte, zusammen mit einigen Frauen und dem üppigen Hauspersonal zurückgezogen und bescheiden in einer luxuriösen Villa in einem vornehmen Ort in Pakistan, und plante da in aller Ruhe, noch mehr Leute umzubringen. Wahllos, hauptsache spektakulär. Jeden von uns hätte es auf dem Weg zur Arbeit treffen können. Und warum? Herr Bin mag die USA halt nicht, und kann, nein, konnte mit seinem asketischen Blick selbst in Deutschland ein paar Kinder, die sich selber als sozial benachteilgt empfanden, davon überzeugen, daß Bomben legen und Leute wie dich und mich auf dem Weg zur Arbeit zu töten, oder mindestens zu verstümmeln, einfach toll ist. Und den sozialen Aufstieg beschleunigt (in Afghanistan zumindest, Ausnahme: Selbstmordattentäter, die sitzen gleich ganz rechts neben den Propheten im Himmel, sofern noch Platz ist ).
Ihre Rechtfertigung finden diese Leute angeblich irgendwo im Koran. Wo, ind in welcher abgehobenen Auslegung wissen vermutlich nur Herr Laden und ähnliche Geistesgrößen. Fakt ist, dass der Islam auf dem Papier eine der tolerantesten Religionen überhaupt ist. Zugegeben, mit der Gleichstellung der Frau ist man nicht mehr ganz up to date, aber Mildtätigkeit, religiöse Akzeptanz und Bekehrungsverbot gegenüber den anderen „Buchreligionen“ (Christen und Juden), auf denen die Ideen Mohammeds basieren, sind immer noch sehr aktuelle, und auch sehr westliche Werte. Aber Al Quaida hat es geschafft, weltweit alle Moslems zu Feinden des westlichen Wertegefüges zu stigmatisieren. Mit weitreichenden sozialen und wirtschaftlichen Folgen. Das alberne Schleierverbot etwa ist ja nur lächerlich, und lediglich ein Ausdruck von westlichem Aktionismus gegen den Islam an sich. Im Sinne Mohammeds sogar frauenfeindlich. Aber spätestens wenn es soweit kommt, dass (auf deutsche Staatskosten) gut ausgebildete Moslems hier deshalb keinen Job mehr finden, weil sie eben Moslems sind, und deshalb zu Tausenden beispielsweise in die Türkei abwandern müssen, zahlen wir alle drauf. Und das nicht zu knapp. Und die Türkei freut sich über den gut ausgebildeten Nachwuchs, und kann High-Tech-Produkte bald besser produzieren als die EU. Aber das ist ein anderes Thema.
In einer Welt, in der wertvolle Menschen mit guten Ideen und Anlagen sinnlos auf dem Weg zur Arbeit (Spanien, England) oder bei der Arbeit (WTC) sterben,  und in der Folge gut ausgebildete Menschen aus Deutschland abwandern müssen, muss der Tod des nutzlosen, schädlichen Herrn Laden, der dieses Leiden maßgeblich angerichtet und bezahlt hat, doch ein Grund zur Freude sein. Oder weint Adolf Hitler jemand eine Träne nach? Der hatte ähnliche Talente, einen kürzeren Bart, aber stand auf der Abschussliste der USA, Englands, Russlands und sogar Hollands auch ganz oben. Vergessen sind zwar die Reichswehr-Generäle, die Herrn Hitler schon 1939 töten wollten, aber die Antifschisten (und Hollywood) bejubeln nach wie vor Stauffenberg und Co, die den umbringen wollten. Im Falle Bin Laden haben die Seals das geschafft, bevor Herr Bin noch größereren Schaden angerichten konnte: den Genozid an Allem, was nicht seiner gestörten Version von Moslemisch entspricht. Wo ist, auch da, der Unterschied zum Herrn Hitler, der alles killen wollte, was nicht seiner gestörten verion von Arisch entspricht?

Was also ist schlecht an der Hinrichtung?
Zuerst mal, Pakistan als quasi „Vermieter“ der komfortablen Wohnung wurde nicht gefragt, ob die USA da mal eben rein dürfen, um Bin Laden ganz geheim zu erschiessen. Da die pakistanischen Geheimdienstler, und viele Regierungsmitglieder aber von Bin Laden und seinem Verein mehr kassieren, als das bisschen von ihren pakistanischen Chefs, wäre es zumindest theoretisch denkbar, dass die die Geheimaktion (gegen Zahlung von ein paar Millionen Extra-Dollars) verpetzen. Trotzdem ist Pakistan dagegen, wie es gelaufen ist.

Und so wurde Herr Laden durch mehrere Kopfschüsse getötet. Eine Freundin der Bekannten von einer Putzfrau, die das von ihrer Tante gehört hat, sagt, das Herr Bin unbewaffnet war.  Und auf dem Live-Bild wirkt Hillary Clinton geschockt (deshalb?), und Barak Obama extrem angespannt, denn die Aktion wird denen ja live übertragen. Gedauert hat es angeblich nur 15 Minuten, bis alles vorbei war, wobei es allerdings einen 30-minütigen Bild-und Tonausfall gab. Egal, Hillary sagt jetzt, sie hat die Hand vor den Mund gehalten wegen einer Allergie, und Barak musste eigentlich dringend aufs Klo.  Na ja. Wer das alles glauben soll.

Anyhow, Aktion „Geronimo“ ist gut gelaufen. Draussen vor dem Weißen Haus lauern allerdings schon die Volksvertreter der Apachen auf, die sich böse verleumdet fühlen. Geronimo war ein großer Apachenhäuptling, einer, gegen den Winnetou ein Waisenknabe ist. Schon der Name der Aktion ist Rassismus pur.

Und dann gab es doch noch Bilder vom totgeschossenen Bin Laden. Mindestens ein Kopfschuss, vielleicht mehrere. Sicher kein schöner Anblick. Barak Obama, zurück vom Klo, entscheidet spontan: das zeigen wir nicht. Und wird grün im Gesicht, und geht nochmal dringend zum Klo. Vom Kopf des Herrn Bin ist nichts mehr über, was man erkennen könnte. Der Ziegenbart war vorher schon ab, aber der stechende Blick klebt, zusammen mit etwas Hirn, an der Decke. Also weshalb dies Bild zeigen? „Gebt dem Mann ein anständiges Begräbniss, und dann ist das erledigt“. Sagt Herr Obama, dem immer noch schlecht ist wegen dieser Bilder.

Pustekuchen, Barak. Seebegräbnis? Wer hat sich das den einfallen lassen? Ein deutscher Islam-Experte findet im Koran spontan eine Stelle, nach der das gar nicht geht. „Der Islam stammt aus der Wüste, Meerwasser ist ihm fremd“.  Millionen Moslems finden spontan, der hat irgendwie ja Recht. Also hätte man den in der Wüste einbuddeln sollen, um ein Al Quaida-Monument als Wallfahrtsort zu installieren? Wäre besser gewesen, sagt ein anderer Experte. Denn: Im Islam werden keine Heiligen verehrt. Stimmt, der Ausdruck „Heilige“ kommt exklusiv bei den Katholiken vor. Die „Wallfahrten“ nach Mekka und Medina zu dem Überresten des Propheten scheint der allerdings nicht zu kennen. Besser wäre wohl nur gewesen:  Zum Mond schiessen. Apollo 32 steht doch noch irgendwo bei der NASA rum. Der Mond besteht zweifelsfrei aus irdischer Erde, also keine Probleme in dieser Hinsicht.

Positiv immerhin: Frau Merkel sagt, was ich auch denke: „Ich freue mich, dass Bin Laden tot ist“.

Like??

Und trotzdem total daneben.  Wer eine rechtswidrige Tat öffentlich billigt, kann mit bis zu drei Jahren Haft oder einer Geldstrafe bestraft werden. Mit dem Helikopter nach Pakistan fliegen und da jemanden erschiessen, könnte, rein juristisch betrachtet, durchaus an Rechtswidrigkeit grenzen. Ich kenne das pakistanische Recht aber zu wenig, um das beurteilen zu können. Egal, Merkels Äußerung begründe „den Anfangsverdacht einer Straftat nach § 140 StGB“ sagt Richter Uthmann aus Hamburg. Und die üblichen  linken und rechten Menschen-Rechthaber-Organisationen finden dasselbe. Die Tötung sei „abseits aller Werte wie Menschenwürde, Barmherzigkeit und Rechtsstaat“.
Werte, für die der Islam eigentlich steht wie keine andere Religion. Und die von Al Quaida schlimmer pervertiert wurden als das Persönlickeitsrecht unter Hitler und der NSDAP. Und dazu geführt hat, das das Leben für Moslems in der westlichen Welt viel schwerer geworden ist.

Als Hitler, Stalin oder Mao endlich starben, gab es weltweiten Jubel. Bei Herrn Laden bleibt nur dummes Gemoser, und eine Putzfrau; bzw. deren Tante,  die für Legendenbildung zuständig ist. Und das entspricht auch ganz seiner Rolle. in der Welt  Aber ein Kollateralschaden bleibt leider trotzdem.

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Die BPissten

Juli 23, 2010

Nächster Skandal bei BP?

Das Öl-Leck unter den Überresten der Deepwater Horizon, aus dem mehr oder weniger Rohöl in den Golf von Mexico dringt, ist schlimm. Schlimmer, dass so ein Projekt offensichtlich genehmigt wurde, ohne dass ein Notfall-Plan existierte, der etwas weniger theologisch fundiert ist  ist als das bewährte „Gott wird´s verhindern“ (Wörtlich zitiert lt. SPON: „Wir haben Technologie, und so Gott will, werden wir es nicht erlauben, dass so etwas hier passiert“).  In Gods own country mag das helfen, aber vor der Küste in 1500 m Wassertiefe wird die Theologie offensichtlich zu stark verdünnt. Egal, Brasiliens Petrobras startet Ölbohrungen in 5000 m Wassertiefen mit exakt diesem Sicherheitskonzept (und der Gewissheit, dass Kameras nicht bis in diese Tiefe funktionsfähig bleiben), und die BP-Konkurrenten Exxon Mobil , Chevron, ConocoPhillips und Royal Dutch Shell legen gemeinsam schon mal etwa 1 Milliarde auf die Seite, um 1.) ein solches Mediendebakel ggf. besser zu händeln, und 2.) für den Rest einige Vögel zu entölen. Mehr Geld, etwa für konkrete Konzepte für den Tiefsee-Katastrophenfall sitzt nicht drin, denn die Kasse muss ja gefüllt sein, um BP (mit seinen unüberschaubaren Finanzverpflichtungen) in etwa 6 Monaten übernehmen zu können.

Der neue Skandal ist allerdings um einiges schlimmer.  Aufmerksame Blogger haben enthüllt, dass BP im Internet mit manipulierten Bildern arbeitet (SPON: Blogger enthüllen neue BP-Bildmanipulationen; http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,707855,00.html). Die Anschuldigungen sind hart: Bilder sollen retuschiert worden sein, Farben wurden verändert, Bildschärfe und Kontrast nachträglich bearbeitet, ja, ganze Bildausschnitte wurden gleich Megapixelweise manipuliert. Wie die Washington Post, die den Blogger entdeckte, der aufdeckte, folgert, ist das nur eine Konsequenz des schlampigen Arbeitens dieses ausschliesslich auf Gewinn orientierten Konzerns, der für „unhaltbare Zustände“ und „mangelhafte Ausrüstung“, sowie für „Tankstellen“ und „schlecht ausgebildetes Personal“ bekannt ist. BP hingegen sagt, da habe doch nur jemand mit seinen Fotoshop-Kenntnissen angeben wollen.

Wir decken auf: So kam es zu diesem neuen Supergau-Mega-Deasaster

(für Ihre Fantasie, als bildliche Einstimmung: Denken Sie an Szenen aus Alien I, Matrix, Blade Runner sowie Verfilmungen von Tom-Clancy-Romanen). Es wird eingeblendet vor dem Bild eines düsteren Hochhauses: Ort: BP-Zentrale, Zeit: Kurz nach 9, Wetter: Mieselregen, 22 Grad. Wind: Südsüdost. Die Frisur hält.

Chef (öffnet die Tür und schreitet ins Büro) „Moin Jungs (Kurze Pause, setzt sich) Wie läufts denn?“

Gemurmel im Büro: „schlecht, Chef“, Kaum noch was“, „is wohl dicht“, „kommt nix mehr“

Chef: „Na prima, das läuft ja wie geschmiert.“ (Winkt 1 Mitarbeiter zu sich)

Chef: „Charlie, wir haben ein Problem“

Charlie: (Winkt ab) „Chef, ich hab Husten“

Chef „Charlie, keine Scherze auf Apollo 13-Niveau, es ist ernst. Sehr ernst. Ernest sogar“

Charlie (erstaunt, kommt näher): „Nichts läuft mehr, alles prima, was kann das denn noch sein?“

Chef: „Unsere Homepage. Charlie, ich habe mir die heute morgen mal angesehen. Total veraltet. Und bei google auch total abgesackt. Sogar noch hinter diese „Wir tanken auch ihren Golf voll“-Leute. Wir müssen da was tun. Was sollen unsere Kunden denn von uns denken?“

Charlie: „Aber Chef, das macht doch unsere Kreativ-Abteilung. Da sitzen 86 teure Kreativ-Experten aus 110 ölimportierenden Ländern. Die sind für sowas zuständig!“.

Chef: „Charlie, die arbeiten Tag und Nacht in ölimportierenden 110 Ländern an einem Super-Namen für die nächste Bohrloch-Abdicht-Kampagne, das hat allererste Priorität. Der Name muss beim ersten Versuch sitzen. Nein, dies Homepage-Problem müssen wir selber in den Griff bekommen“

Pause. Man hört eine Stricknadel fallen.

Charlie, zögernd: „Wir … könnten ein paar neue Bilder einstellen. “

Chef (auf mal sichtbar höchst zufrieden + begeistert): „Genial, Charlie. Ich sehe, sie verdienen ihr fürstliches Gehalt wirklich zu recht. Wirklich…“

2. Akt: Charlies Büro. Charlie ruft den Chef an. „Chef, auf unserem Server sind nur so Bilder von der brennenden Deepwater Horizon, ölige Vögel, Tankstellen und die von neulich mit Barak und Michelle“

Chef: „Was, die auch? Wartense, ich hab noch welche aufm Handy, vielleicht ist da ja was bei.“

Etwas später, Chef schreitet in Charlys Büro, Handy in der Hand, damit (mit dem Handy) beschäftigt wirkend. „Schaunsema, hier ist doch das Bild von vorgestern, der Hubschrauber im Anflug aufs Weiße Haus, das kann man doch nehmen“

Charlie: „Noch mehr Gerüchte über Kontakte zur Politik? Tut mir leid Chef, das geht nicht“

Chef: „aber kann man das denn nicht rausmachen, ..ä.. Fotomontage, verstehen sie? “

Charlie (denkt nach, dann) „Der Joe aus der Kantine, der kann sowas…hab ich wenigstens gehört“

Chef: (entschlossen) „Sofort her mit dem, egal wie, so wie er ist. AUF DER STELLE!“ (Fußstampf)

Etwas, eher kaum, später: Joe erscheint, einen Napf mit Erbsensuppe und einen Rührlöffel in der Hand.

Joe (zwanghaft locker): „Ja, Chef? War was nicht OK mit dem Nutellabrot?“

Chef: (spontan) „Alles OK mit Nutella, Joe.“ (Pause, mustert Joe und schnüffelt nebenbei an der Suppe) „Weshalb ich Sie rufen liess: Es wird erzählt, sie kennen sich mit (guckt auf Zettel) Photoshop aus?“

Joe: „Ja.. nein, also mein Sohn hat da mal neulich mal aus Versehen sonne Raubkopie runtergeladen, und ich hab… also nicht mit Absicht, wirklich nicht…“ (verstummt langsam, errötet).

Chef: „Joe, ich habe einen Job für dich.“ (Spannendes Schweigen) (Chef zückt sein Handy und sagt) „Joe, schau mal hier. Ich fliege mit Michele und Barack aufs Weiße Haus zu. Kannst du mit Foto..dingsda das Weiße Haus gegen, na sagen wir Meer austauschen?“

Joe: „Haben sie ein Bild vom Meer?“

Chef: kopfschüttel, sackt in sich zusammen, wirkt deprimiert.

Charlie hustet, mischt sich dann ein: „Mach doch Handyphoto von der Erbsensuppe, und färb es blau. Die Fettaugen sehen eh aus wie die Ölflecke im Golf, und schmecken auch so“.

Chef (wieder aufrecht, lobend) „Charlie, Prima Vorschlag. Ich sehe, sie sind ihr fürstliches Honorar wirklich wert.“

Joe macht es.

Erster Versuch

noch sieht es aus wie Erbsensuppe vor dem White House,...

aber Joe kriegts hin.

Chef (Klatscht dabei in die Hände) „Toll Toll Toll. Und jetzt was aus unserem Control Center. Wir müssen der Welt zeigen, dass wir alles unter Kontrolle haben.“

Joe geht in den Kontrollraum, um mit seinem Handy ein Foto zu machen. Charly, als Joe raus ist: „Schon wieder Erbsensuppe in der Kantine. Das sind wirklich unzumutbare Arbeitsbedingungen hier. Unwürdig für so einen Weltkonzern.“

Verstummt, denn Joe kommt wieder, blass. Charlie: „Und?“

Joe zeigt ihm das Foto, wortlos. Schluckt trocken. Stellt die Erbsensuppe weg, nimmt sich eine Cola. Chef guckt aufmerksam zu.

Kontroll-Zentrum: Probleme für Joe?

Chef guckt jetzt auch auf das Foto, welches Charlie ihm blass und wortlos hinhält.

Chef: „Was, die gucken auch Videos über Missbrauch in der Freizeit?“

Charlie: „Keine Sorge, Chef, die gucken das im Dienst“

Chef: „Dann bin ich ja beruhigt“. Zögert. „Trotzdem Joe, da musst du nochmal ran“

Joe: „Noch ein Foto machen?“

Chef: „Nein, ein paar andere Bilder auf die Bildschirme, mit dem Fotodingsda, und die Kaputten weg machen“

Joe macht es

Chef: „Klasse. Und jetzt noch ein letztes, sagen wir bei der Krisensitzung. Ich hab da eins auf dem Handy, schaunsemal.“

Charly schaut „Aber Barak und Michelle müssen da wirklich weg, Chef“

Beide blicken Joe an. Joe macht es.

Auch kein Problem für Joe

3. Akt, incl. Happy-End:

Chef: „Joe, sie haben uns aus einer schweren Krise geholfen. Sie sind engagiert. Was ist ihr Preis?“

Joe: (reichlich verwirrt, stottert) „also 10 pro Stunde wären schon ok“

Chef: „Ja Joe, bescheiden, das schätze ich. Das ist ja deutlich unter unserem Limit. 10.000 Dollar die Stunde, ich gebs an die Buchhaltung weiter. Melden sie sich Montag gegen 11 im Hilton bei unserer Kreativ-Gruppe. Im 19. Stock. Toller Blick auf den Golf. Und jetzt krieg ich noch 1,90 für die Cola von Ihnen.“

Joe: (betäubt, verlegen, sucht als Übersprungshandlung verzweifelt in seinen Taschen nach Geld, nach 1,90, um exakt zu sein) „Ja ä ich weiss gar nicht was ich sagen soll, Chef. Darf ich Sie auf eine Erbsensuppe in die Kantine einladen?“

Chef (gerührt): „Danke, Joe, aber ich muss dringend nach Washington. Barak wird staunen, wenn er das sieht“.

Geht ab, Charlie ruft ihm noch nach „Vergessen sie die Pralinen für Michelle nicht wieder“.

Joe geht auch, verlegen, unsicher und linkisch winkend. Charlie, jetzt alleine, dreht dramatisch den Drehstuhl in die Kamera und sagt: „Wenn das rauskommt, sind wie echt die BPissten“.

Fortsetzung wird wohl folgen.