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WM der Frauen

Mai 10, 2011

Was es alles so gibt. Demnächst startet die Fussball-WM der Frauen. Damit bei dem „Nonnen-Hockey“ überhaupt jemand zuguckt, wird die WM klugerweise in die Sommerpause gelegt, in der Hardcore- und Hobbyfans von Vereinsmannschaften sonst intensiv damit beschäftigt sind, ihre jeweiligen Fan-Foren mit entweder absurden Trainer- oder Spielerwünschen vollzumüllen, oder grade frisch erworbene Spieler anhand von jahrealten Beiträgen aus den Foren derer Ex-Vereine schon jetzt als Fehleinkäufe zu klassifizieren. The same procedure … every year. Also, Lysistrata, übernehmen Sie .

Not go for the man, go for his balls

Also Frauenfussball. Osnabrück kriegt, egal ob in Liga 2 oder 3 als kleines Leckerli das Vorbereitungsspiel am 3. 6. 2011 der deutschen Mädels gegen Italien. Karten gibts, wenn man bei Google sucht, nur über eine Musical-Agentur aus Bochum.  🙂 Das sagt schon mal recht viel über die sportliche Bedeutung. Der DFB, und der VFL verhalten sich da ziemlich ruhig. Länderspiel in Osnabrück!  Karten für 5 Euro.! Kämpfende Frauen! Live!

Zieht alles nicht.
Ist das schon die neue Rücksicht auf den Islam nach der Bin Laden-Tötung? Nein, denn die Frauen aus islamischen Ländern spielen schon immer in Sportkleidung, die ihre Weiblichkeit „schamvoll versteckt“. Fusi also in langen Hosen, langärmeligem Shirt und, natürlich, Schleier. Stört beim Fussball naturgemäß weniger als beim Schwimmen beispielsweise. Aber warum sollte Mann noch da hin gehen? Trikottausch am Ende entfällt vermutlich auch, oder wird zumindest nicht öffentlich gezeigt. Gegen Italienerinnen sollte das aber kein Thema sein, oder?

Denn es geht auch noch radikaler. Diesmal bei den orthodoxen Juden. Ja, die öffnen sich der Welt und übertragen die Frauenfussball-WM, aber die weiblichen Spieler („Spielerinnen“) werden komplett ausgeblendet. Ein Redakteur der jüdischen Zeitung „The Forward“ erklärte dazu, man schätze zwar den Sport, aber, manche ultra-orthodoxe Juden betrachteten jede Abbildung des weiblichen Körpers als „unanständig“.
Man verfolge seit langem eine Hauspolitik, nach der Frauen „dafür geschätzt werden sollen, wer sie sind und was sie tun – nicht dafür, wie sie aussehen“, so die Stellungnahme der Zeitung. Mit dieser Haltung wolle man Respekt für die Frauen ausdrücken. Und „The Foreward“ hat sich die exklusiven Übertragungsrechte vom DFB gekauft. Für eine bessere Welt mit mehr Fussball, aber weniger unchristlicher Körperverherrlichung. Fusball pur also. Schauen Sie nur auf den Ball, denn was anderes werden sie gar nicht erst sehen.

Klasse Flanke - die Abwehr glatt ausgepielt, aber dann...

Da läuft der Ball also „wie von Geisterhand“  glatt durch die Reihen. Keine Namen, kein Personenkult, kein heidnisches bengalisches Feuer. Toll.

Trotzem bleibt für mich, als neandertalerischer Anhänger des traditionellen Männerfussballs die kleine Frage offen: Hätte ein Schleier nach moslemischem Vorbild es denn nicht auch getan?

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Warum tut der das?

August 30, 2010

jeder halbwegs gebildete Deutsche hat sich inzwischen zu den Äußerungen des Herrn Sarazin eine Meinung gebildet und mehr oder weniger lautstark den Kopf geschüttelt.

Ich tue das jetzt auch. Es gibt viele Gründe, weshalb die in den Medien kolportierten Äußerungen falsch sind, aber ich guck lieber erst mal selber in das Buch, ob das denn auch so stimmt, was man darüber sagt.

Nein, ich werde es garantiert nicht kaufen. Denn eine Kernfrage vermisse ich: Warum macht der das?

-Weil sonst niemand ein Buch von einem unterbezahlten Banker kaufen würde? Möglich. Finanziell nötig hat er das sicherlich nicht. Also Erpressung?

-Wusste er nicht, was sein Ghostwriter-Team da rein schreibt, so verwundert wie er manchmal tut? Nebenbei abends beim Bier die ganzen Statistiken auswerten, interpretieren und in wohlklingende Sätze verpacken, das kann der selber nicht gemacht haben. Banker können Kontoauszüge diktieren, aber keine Bücher.

-Ohne diesen Medienrummel, den ein prominenter Name verursacht, würde niemand sich für ein Buch interessieren, in dem nur Polemik steht. Schon klar. Aber wer steckt denn nun wirklich dahinter? Wer kann den armen Mann so weit treiben? Wer hat ein Interesse daran, die Normaldeutschen zu schockieren, die Unterschicht zu begeistern und die Juden und Moslems noch mehr auszugrenzen?

Würd ich gerne wissen.

Denn Selbstverleugnung ist es ja hoch drei: Sarazin, der ruhmreiche Hausname des glorreichen Autoren, kommt von Sarazene, der mittelalterlichen Bezeichnung für Mosleme. Und damit hätten wir den ersten eindeutig dokumentierten Fall, dass sich jemand mit moslemischen Genen als echt dämlich erweist.