Kabbel Deutschland – Part II

Dies ist die Fortsetzung von Kabbel Deutschland – Wie spare ich bei Telefon und Internet?

Was also als nächstes passiert: T-online ruft an. Eine nette alte Dame fragt mich, warum ich denn gekündigt habe. Ich sage, dass ich T-online Kunde bleiben würde, wenn die bei dem Preis von Kabel Deutschland mit halten könnten. Die Dame sagt: nein, und wünscht mir alles Gute. Im Nachhinein meine ich, dass es dabei ein höhnisches Gelächter im Hintergrund zu hören gab.
Die Steinbrecher-GmbH ist hingegen telefonisch nicht zu erreichen. Die Nummer ist ständig besetzt, und der Rückruf-Service von T-Online funktioniert nicht. 4 Tage später habe ich allerdings Post von denen: Bitte rufen Sie uns sofort (pronto!!) an wegen eines Montage-Termins, sonst müssen wir den Montage-Auftrag „leider“ an Kabel Deutschland zurückgeben.  Kriegen wir hin, es sind ja noch 3 Wochen plus Pufferzeit für die Umstellung.
Die nächste Verzögerung geht auf meine Kappe. Ich rede mit dem Vermieter, und der sagt, dass (nachdem die Stadtwerke letztes Jahr mit einer Druckbohrung das Haus erheblich beschädigt haben), er das gar nicht so gerne nöchte, dass Fremdfirmen im Haus rumbohren, und er entweder das Kabel selber verlegen möchte oder dabei sein möchte). Er telefoniert aber mit den Kabel-Leuten, und gibt dann doch die Zustimmung zum Kabelverlegen. Denn Bohren müssen die ja gar nicht, sondern nur ihr Kabel-Deutschland-Kabel durch den vorhandenen Schacht ziehen.
Montag – oh Wunder- Frau Sowieso bei Steinbrecher ist erreichbar. Alles kein Problem.  Die Montöre haben selbstverständlich Zeit für mich und kommen gerne- allerdings erst nächsten Montag – und zwar nur nächsten Montag. Das passt überhaupt nicht, aber mit viel Improvisation und einem schlechten Eindruck bei unseren Kunden ist von 8 bis 14 Uhr jemand zu Hause. Es passiert einiges an dem Tag, der Dollar fällt, der Dax steigt, die Temperatur fällt, der Rhein gefriert, im Fernsehen wird gekocht; nur eines passiert nicht: nämlich, dass die Montöre von Steinbrecher, bzw. Cornelius kommen. Anruf zwecklos -Besetzt.
Dienstag nachmittag erreiche ich (dank T-online, was komischerweise immer noch tut), dass diese Firma endlich mal zurückruft. Warum niemand da war, wisse das Mädel auch nicht. Und es müsse wohl ein Fehler aufgetreten seinen, dass niemand Bescheid gesagt hat. Denn es gehe ja um das Verlegen von Kabeln in den 3. Stock, mit Löcher bohren durch 3 Stockwerke und Allem. Und da hätte die Disposition dann wohl die falsche Firma losgeschickt (die ohne Telefon?).
Da es jetzt sehr dringend ist, wird also Donnerstag unbedingt und unter größter Mühe die richtige Firma zu uns kommen und alles einrichten: die Profi-Mauerstemmer, die dank der Profi-Bohrhämmer innerhalb von 3 Stunden 3 Stockwerke mit Kabel Deutschland versorgen können. Mein schüchterner Einwand, dass ich das Deutschland-Kabel in ca. 15 Minuten auch selber, und zwar nur mithilfe einer Pinzette, verlegen könnte, wenn ich a) das Kabel-Deutschland-Kabel, und b) Zeit dafür hätte, wird wohlwollend zur Kenntnis genommen. „jaJa, unsere Möntöre kennen sich AUCH damit aus“.
Egal, der Donnerstag, an dem ES werden wird, naht ja…

hier gehts weiter mit Part 3

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2 Antworten to “Kabbel Deutschland – Part II”

  1. Kabbel Deutschland « Jebac's Blog Says:

    […] Hier gehts weiter 52.265865 8.048708 Teilen Sie dies mit:FacebookLinkedInStumbleUponTwitterDiggRedditGefällt mir:Gefällt mirSei der Erste dem dies gefällt. […]

  2. Kabbel Part III « Jebac's Blog Says:

    […] Die Fortsetzung von Part2, welches widerum nur eine Fortsetzung von Part 1 war. Donnerstag, 8 Uhr, dritter Urlaubstag. Kurzfassung: Es passiert wieder viel an dem tag, ich erhalte ein paar Reklame-Anrufe, trinke meinen Kaffee schwarz, da ich mich nicht traue, eben um die Ecke Milch zu kaufen – vergebliches Opfer. Gegen 14 uhr fange ich an, die Firma Steinbrecher anzurufen, mit dem bekannten Ergebnis: Niemand da. Ab 15 Uhr – inzwischen stocksauer –  rufe ich Kabel Deutschland selber an und versuche, jemand anderes als die Call-Center-Mädels ans Rohr zu kriegen. Erfolglos. Es gibt den Tipp, die Störstelle anzurufen. Das tue ich, und gelange sogar endlich in die Reklamationsabteilung. Ein Call-Center-Mensch nimmt mein Anliegen entgegen und sagt, die Kabels selber werden schnellstmöglich zurückrufen. Das hat fast eine Stunde gedauert – ich warte eine Weitere, es ruft niemand zurück. Kurz vor 5 rufe ich die Reklamationsabteilung nochmal an, und frage nach dem Rückruf. Antwort: Schnellstmöglich bedeutet Frühestens nach 24 Stunden, eher aber nach 48.  Ich sage der Dame, dass ich soviel Zeit nich abe, und lieber kündige als solange zu warten. Antwort: gerne doch, aber kündigen kann ich nur schriftlich. Und das tue ich denn auch. Ich jogge zum Bahnhof, und das Einschreiben geht grade noch raus. Freitag morgen klingelt denn auch sofort das Telefon. Firma Cornelius – die Montöre hätten nicht gewusst, dass die ein Kabel in den dritten Stock legen müssen, und wären deshalb nicht gekommen. Ob es Ende nächster Woche bei mir passt – vorher wäre alles dicht – so terminlich, alles dringende Fälle… Sie redet, ich hingegen bin irgendwie unfähig, irgendwas zu sagen. Ich muss ja auch an meinen Blutdruck denken, also sage ich ein paar mal ä und dann lege ich auf und esse eine Handvoll Baldriantabletten zum immer noch schwarzen Kaffee.   Kluge Tat, denn zwei Minuten später ruft Kabel Deutschland selber an. Sie hätten meine Kündigung erhalten, aber die Kündigungsfrist wäre leider abgelaufen. Und die Firma Cornelius hätte gemeldet, dass die schon dreimal da waren und niemanden angetroffen hätten. Baldrian sei Dank – ich schildere dem Kabelmenschen, wie es wirklich war, und weise darauf hin, dass heute gerne einen vierten Urlaubstag nehme, um direkt zu meinem Anwalt zu gehen. “Ich solle mal nichts unüberlegtes tun, wir melden uns”. Soweit, sogut.  Bleibt noch eine weitere offene Frage: Wieso telefoniere ich eigentlich immer noch? T-Online ist doch seit fast 1 Woche gekündigt? Ich rufe den Service an, und eine andere Oma wundert sich mit mir. “Die haben die Kündigung gar nicht weiter gegeben”.  Sehr gut, denn das will ich jetzt auch gar nicht mehr. Wir verhandeln etwas über ein neues, günstigeres Angebot, welches ich durch das Weglassen von einigen “Gratisleistungen” auf 25,90 drücken kann. Und den Gutschein für einen Kugelschreiber in hochwertigem Design. Das Ende der Geschichte: Dienstag schreibt Kabel Deutschland, dass aus Kulanzgründen der Vertrag aufgelöst wird. Einmal pro Woche erhalte ich aber Post von denen. Und den Kugelschreiber von T-online muss ich auch noch abholen… 52.265865 8.048708 Teilen Sie dies mit:FacebookLinkedInStumbleUponTwitterDiggRedditGefällt mir:Gefällt mirSei der Erste dem dies gefällt. […]

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