Pille, was sagst du dazu? Gute Vitamine, böse Vitamine oder nur ein weiterer Angriff mit chemischen Waffen?

Käpt´n James T. Kirk ist unsicher. Und er schläft auch nicht mehr gut. Denn er nimmt keine von „diesen“ Pillen mehr, seit er auf seinem Tricorder Spiegel Online gelesen hat. Kirk fand letzte Woche ganz oben einen Artikel, der ihn hinter der „Vitamin-Theorie“ einen klingonischen Angriff mit chemischen Waffen vermuten lässt. Denn er ist ja grade vor zwei Wochen losgefahren mit seinem Raumschiff, dem Enterprise. Und es wird noch 5 Jahre dauern, bis er das Print-Exemplar in der Raumschiffsbahnhofs-Buchhandlung kaufen kann, in dem vorgeblich mehr steht. Und auf den fremden Welten, die er entdecken will, gibt es den Print-Spiegel meist nicht, und wenn, dann nur alte Hefte. „Vitamine“, sagt man, gelten als irgendwie gesund, aber trotzdem killen die uns alle (lt. seiner SPON-Tricorder-Meldung), und zwar sehr langsam und sehr schmerzhaft.
Käptn Kirk ist, wie gesagt, alarmiert. Denn die 400 Mann starke Besatzung der „Enterprise“, und sogar Uhura mit der Personal-Nr. Nr. 401 kriegen jeden morgen eine Vitaminpille mit zur Arbeit. Egal ob auf oder unter der Brücke, zum rumstehen in den Fluren oder bei Scotty und dem  ständig kaputten Warp-Antrieb. Wer beruflich viel auf fremde Welten rauf + runterbeamt, kriegt extra Vitamin B, und abends gibts noch eine Vitamin C-Brausetablette mit aufs Holodeck. Aber der SPON-Tricorder-Tweed bestätigt nun, was auch schon 1973 W.  Allen in seiner Studie „Der Schläfer“  zeigte, dass grade die heilsame Wirkung von „Schweinshaxn und  gesättigten Fettsäuren in hohen Dosen“ gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. In dieselbe Kerbe schlägt nun Karl Lauterbach, ein bekannter Allround-Wissenschafter, der seine Harward-Karriere aufgab, um der SPD zu dienen.
Lauterbach ist zwar nur Epidemiologe und Gesundheitsökonom, hat also, genau wie Woody Allen,  keine naturwissenschaftliche Ausbildung, trotzdem bittet Kirk also Spock und den Raumschiffsarzt Dr. McCoy (freundschaftlich „Pille“ genannt) auf ein Glas grünen Tee in seine Kabine und möchte wissen, was es denn mit dieser „Vitamin-Theorie“ überhaupt auf sich hat. Denn James Tiberius Kirk dacht immer, dass er seiner 400 Mann starken Besatzung und Uhura mit den Vitaminpillen was Gutes tut. Auf dringendes Anraten der Sternenflotten-Direktion übrigens, denn seit letztem Jahr Sternenzeit hat aus Kostengründen ein Franchise-Unternehmer von Mc Donalds die Schiffskombüse der Enterprise übernommen.
Sind Vitamine wirklich schädlich, und ist die Vitamin-Theorie (die laut Tricordermeldung der Apotheker-Zeitung, die der panische James T. inzwischen vorsichtshalber auch aboniert hat, aber wegen der vielen Fremdworte nicht wirklich liest) inzwischen gar eine Vitamin-Lüge? Oder genau so ein hinterhältiger klingonischer Trick wie die Jod-Lüge (selber googeln), die die Klingonen auf dubiosem Wege als „Sternflotten-Steinsalz-Verordnung“ durchgeboxt haben?
Kirk schwill schon bei diesem Gedanken der Hals.
to be continued…

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