Archive for Mai 2011

Die Killergurken werden unser Leben für immer verändern!

Mai 26, 2011

Die Killergurken haben diese Ehe zerstört.In A. R. Schlecker speaking: There falls one really no ocean more to in (da fällt einem echt nichts mehr zu ein).

viaDie Killergurken werden unser Leben für immer verändern!.

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Die Killergurken werden unser Leben für immer verändern!

Mai 26, 2011

Das war eine harte Woche. Erst der Abstieg nach Relegation, die vorbildlichen Fans aus Dresden randalieren, prügeln und richten hohen Sachschaden an; dazu die allgegenwärtigen Killergurken- und Tomaten, die wie ein Damoklesschwert über der Stadt schweben. Höhnische Glückwünsche und Freude aus Münster, und aus Bielefeld, und heute dann die Razzia in der Geschäftsstelle, wobei kistenweise Unterlagen abtransportiert wurden. Niemand weiss etwas genaues, aber es wird Steuerhinterziehung vermutet, denn der Besitz von Gurken, Tomaten und ähnlichem Teufelszeug ist (noch) nicht strafbar. Auch, wenn auf dem Markt schon Gemüsefrauen als Mörderinnen beschimpft und massiv bedroht wurden. „Osnabrück möchte keine Erreger verspeisen“ fasst die NOZ diesen Sachverhalt zusammen.

Hände waschen würde reichen. Oder wassersparend und resourcenschonend mit diesen brillentuchartigen Sagrotan-Läppchen desinfizieren; was im Ekelklo die Fäkal-Colis killt, wird den Eheck schon von der Tomate beseitigen. Und auch Gurken kann man waschen und desinfizieren und schälen, aber der Experten-Tipp lautet: Niemals roh genießen. Also nehmt die ungewaschenen Dreckfinger und stopft Schlangengurke, Tomaten-Achtel, Eisbergsalat oder Melonenscheiben in Backofen oder Mikrowelle, bis alle bösen Erreger tot sind. Mit Gummihandschuhen genießen, das spart Wasser und schont die Umwelt, selbst wenn es wie Moppelkotze schmeckt und riecht.

Grillen könnte Leben retten!
Besser noch ists aber, ganz auf schädliches Gemüse zu verzichten, und nur Gegrilltes zu sich zu nehmen. Der Tagespresse sind gute Tipps zu entnehmen, wie man die Killergurken-Krise hübsch und lecker überstehen kann oder zumindest könnte.
Das launige Motto von Schlecker zum Thema Grillen ist auf Denglisch oder Engleutsch, und verursacht schon beim Lesen multikulturelles Augenbluten:
Tipp des Tages zur Gurkenkrise: Passend dekorieren. Das hilft auch über gegrillten Feldsalat hinweg. Zum Beispiel die ollen Kerzen wieder rauskramen bringt Stimmung total:
Das hebt schon mal die Stimmung, aber was braucht man eigentlich noch für den perfekten Grillabend? Logisch, im Zeichen der Killergurken nur drei Dinge:

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  • Alufolie (die halbrohe Wurst einpacken und zu Hause gar braten),
  • Trinkhalme (da passen keine Wespen durch)
  • Eiswürfelbeutel (Eiswürfel machen, Verbrennungen lindern)

Mehr nicht. Die Alufolie gibt es übrigens entweder in „geschmacksneutral“, oder in „Nachfüll“. Ich würd sie trotzdem vorher abmachen. Auch wenn das mit den Gummihandschuhen schwierig ist.
Tolle Party also. Rohes Fleisch, oller Schmuck, Wespen im Bier und Verbrennungen überall. Da bleibt doch nur der Suff. Und Kinder: dran denken –  Film, Kamera, Video, und die peinlichsten Bilder von Papi, Mami und Nachbar/in groß ausdrucken oder ins Internet stellen. Zubehör natürlich auch vor You for Ort, gleich unter „Grillzubehör“.

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Huhu, mein Täubchen, wo steckst du denn?
In diesem Zustand ins Ehebett, das geht nicht.“Das ist nicht mehr Ihr Platz“ schreit die Ehefrau. Ihr Platz, ein Tochterunternehmen von Schlecker, weiss selbstverständlich Abhilfe:Vater und Sohn auf der Matratze. Kinderleichte Raparatur, nachdem Papi sich da vollgefressen im Suff hat drauffallen lassen und es „Peng“ gemacht hat und platzt.

Und damit Papa auf der raparierten Matratze am nächsten Morgen nicht verpennt (wo ist Mami eigentlich; morgens um 8 immer noch auf Nachbars Grillparty?), gibts den passenden Naturgeräusche-Wecker:
Hammerpreis! Nur 0,66 €/Naturgeräusch, bzw. sagenhafte 0,57 € pro Farbe.

Und die passenden 6 Naturgeräusche sind:
rülpsen, pupsen, brechen, würgen, in den Hausflur pinkeln und Taubengurren.
Alles wie gestern beim Grillen, aber fehlt da nicht noch das siebte Geräusch, das aus der Nachbarwohnung heut nacht?

Die Killergurken haben diese Ehe zerstört.
In A. R. Schlecker speaking: There falls one really no ocean more to in (da fällt einem echt nichts mehr zu ein).

Bis auf eine klitzekleine Überlegung: Es ist immer noch nicht sicher, dass Akten in den Kisten waren, die heute aus der Geschäftsstelle des VFL transportiert wurden. Haben die Dresdenen am Montag wirklich grundlos randaliert, oder weil jeder Gast eine Tomate geschenkt bekam? Und wegen Eheck alle gleichzeitig nach 118 Minuten aufs Klo mussten?

Relegation – der Wahnsinn geht weiter!

Mai 20, 2011

Denn es geht um Alles. Wirklich Alles. Und zwar für Dresden. Wenn der VFL absteigt, steigt er einfach wieder auf. Wie immer. Wenn „Dünamö“ Dresden allerdings nicht auf steigt, dann gehts möglicherweise nicht mal zurück in Liga 3, sondern tiefer. 4. oder 5. Liga, auf ein Niveau mit Red Bull Leibzig, was wohl am allerschlimmsten wäre. Keine Perspektive, kein Geld. Folglich: Keine Lizenz. Es fehlt mindestens 1 Million Euro zur Sicherung des Etats in Liga 3. Als Zweitligist wären diese Sicherungen weitaus geringer, denn da sind die Einnahmen durch Sponsoren, Fernseh- und Internetübertragungen, und natürlich Zuschauer entsprechend höher.
Fadenscheinige Landesregierungen a la Koblenz oder Kaiserslautern, oder „Scheichs“ wie für München 60 sind nicht in Sicht, die Fans zittern und bangen. Und dabei wäre es dochfür gewisse „Fans“ einfacher gewesen, dem Verein das Geld mal eben vorzustrecken. Wie das?
Ganz einfach. Das Publikumsinteresse ist in Dresden sehr groß, und die Kartenabgabe wurde natürlich auch reglementiert. Alleine schon, damit nicht diverse Karten zu Fantasie-Preisen im Internet auftauchen. Angebote wie etwa dieses:
… gibt es natürlich trotzdem. Heinzi Huber oder werauchimmer versucht, seine Karte und die von Ihm seine Frau noch zu versilbern. „Mein erster Verkauf“, und keiner bietet. Klar, Heinzi. Das Spiel ist morgen, also Freitag, und dein Versand dauert 2 – 3 Werktage. Dienstag nächster Woche ist das Ding nur noch Altpapier wert.
Trotzdem gibt es Fans, die gewisse, und recht seltene Karten sehr honorieren:

Kostenlose, zeitnahe  Selbstabholung ist dabei NICHT das Zauberwort, denn es geht um ein sehr rares, ermäßigtes Ticket. Nur für Kinder, Behinderte und Alleinerziehende mit Migrationshintergrund und sonstige „Fälle“.


Keine Fragen mehr, klar. Aufgrund der Hooligan, Sauf- und Gewaltproblematik, speziell in Dresden, kann nämlich  nur 1 Karte für einen garantiert sicheren Platz für Kinder, Behinderte etc… vergeben werden. Rares Gut ist immer teuer. 16152 Interessenten für diese, eine Karte sprechen schliesslich für sich. Soviel Einwohner hat Osnabrück ja nicht mal, aber in Dresden interessierten sich genau so viel Kinder, Behinderte und Alleinerziehende mit Migrationshintergrund für dieses Angebot. Und zwei Bieter machten das am Ende unter sich aus. „Für die Sicherheit unsers Kindes, …“  ist uns nichts zu teuer, werden sich die Eltern oder Betreuer oder Pflegeversicherungen denken. Und bieten munter drauf los:
Bis 5.550,00 € bieten noch vier Personen auf diese Karte, dann wirds zum Duell. Endpreis: Tatsächlich 1.000 054,34 Euro. Glückwunsch, und nimm Polizeischutz zur Barzahlung bei Abholung mit.

Aber ein Schnäppchen war das nicht, und klug war das auch nicht. Für über 1 Million Euro hätte man doch als Sponsor den ganzen Verein (in Liga 3, wo die ja auch landen werden) retten, wenn nicht sogar kaufen können? Hätte dasselbe Geld, als Sponsoren- Beitrag nicht die Vereinsführung dazu veranlassen müssen, dies wertvolle Kind mit dem Hool-sicheren Papamobil ins und aus dem Stadion zu chauffieren? Und ein paar Bodyguards und etwas Panzerglas während des Spiels sind doch auch nicht so teuer.
Und falls das ein Scherz oder publicity gag war: Für wen sollte das Aufmerksamkeit erwecken? Ebay? Es muss aber ein sehr zahlungskräftiger Kunde sein, denn alleine die EBay-Gebühren von 26,50 €, zuzüglich 2% des Verkaufspreises (Artikel über 500 €) summieren sich auf 20.526,00 €. Selbst das hätte Dynamo als Sponsoring-Beitrag vermutlich besser und sinnvoller eingesetzt, als es EBay an Gebühren zu zahlen. Allein dafür hätte man schon 150 Sitzplatzkarten bei Ebay ersteigern können.

Relegation – God praise the Lord!

Mai 15, 2011

Das war ja wieder mal eine typische VFL-Saison. In den letzten 12 Jahren hat es sich immer am letzten Spieltag, bzw. seit Einführung der Relegation, auch später, entschieden, in welcher Liga gespielt wird. Für den Spielausgang in Ingolstadt hatten nur Wenige die Motivation, da noch hin zu fahren. Schlechte Aura, Aberglaube, Hoffnungslosigkeit. Nur knapp 1500 VFLler nahmen die 700 kM mit PKW oder Bus + Bier auf sich. Immerhin, die wurden direkt mit einem Sieg belohnt. Aber was gab es für Alternativen? Wirklich nur das Maidorf oder den Rosenhof zum Fernseh gucken? Nein. Wer wirklich an den VFL glaubt, nimmt Frau + Kinder, und geht mal wieder in die Kirche, um für einen Auswärtssieg zu beten.
Sehr cool. Und was ja das Tollste ist: es hat funktioniert. Und ist fast wie im Stadion. Volles Haus, wenn der VFL spielt. Es gibt zwar nur Oblaten statt Bratwurst, der Unparteiische pfeift nicht, sondern singt, die Assistenten sind schnieke Messdiener- und rinnen, es gibt konservativ gekleidete Lehrerinnen anstelle von hässlichen, rüpeligen Ordnungskräften, Glocken silberhell anstatt „You´ll never walk alone“ vor dem „Anpfiff“, und die Fangesänge sind auch anders. Was aber wohl am schwersten fällt, keine Pinkelpause nach 45 Minuten.
Und sparsamer ist der Kirchenbesuch auch. Pro Kopf 1 €uro in den Klingelbeutel, ansonsten Eintritt frei. Und Getränkekosten fallen ganz weg, dafür darf man einem alten Herren im Röckchen beim Wein trinken zusehen. Ist auch viel gesünder. Zm Abschluss gibt es Teelichter anstatt Bengalos, und schwupps – der Sieg ist unter Dach und Fach.
Nur so halten wir die Liga!

WM der Frauen

Mai 10, 2011

Was es alles so gibt. Demnächst startet die Fussball-WM der Frauen. Damit bei dem „Nonnen-Hockey“ überhaupt jemand zuguckt, wird die WM klugerweise in die Sommerpause gelegt, in der Hardcore- und Hobbyfans von Vereinsmannschaften sonst intensiv damit beschäftigt sind, ihre jeweiligen Fan-Foren mit entweder absurden Trainer- oder Spielerwünschen vollzumüllen, oder grade frisch erworbene Spieler anhand von jahrealten Beiträgen aus den Foren derer Ex-Vereine schon jetzt als Fehleinkäufe zu klassifizieren. The same procedure … every year. Also, Lysistrata, übernehmen Sie .

Not go for the man, go for his balls

Also Frauenfussball. Osnabrück kriegt, egal ob in Liga 2 oder 3 als kleines Leckerli das Vorbereitungsspiel am 3. 6. 2011 der deutschen Mädels gegen Italien. Karten gibts, wenn man bei Google sucht, nur über eine Musical-Agentur aus Bochum.  🙂 Das sagt schon mal recht viel über die sportliche Bedeutung. Der DFB, und der VFL verhalten sich da ziemlich ruhig. Länderspiel in Osnabrück!  Karten für 5 Euro.! Kämpfende Frauen! Live!

Zieht alles nicht.
Ist das schon die neue Rücksicht auf den Islam nach der Bin Laden-Tötung? Nein, denn die Frauen aus islamischen Ländern spielen schon immer in Sportkleidung, die ihre Weiblichkeit „schamvoll versteckt“. Fusi also in langen Hosen, langärmeligem Shirt und, natürlich, Schleier. Stört beim Fussball naturgemäß weniger als beim Schwimmen beispielsweise. Aber warum sollte Mann noch da hin gehen? Trikottausch am Ende entfällt vermutlich auch, oder wird zumindest nicht öffentlich gezeigt. Gegen Italienerinnen sollte das aber kein Thema sein, oder?

Denn es geht auch noch radikaler. Diesmal bei den orthodoxen Juden. Ja, die öffnen sich der Welt und übertragen die Frauenfussball-WM, aber die weiblichen Spieler („Spielerinnen“) werden komplett ausgeblendet. Ein Redakteur der jüdischen Zeitung „The Forward“ erklärte dazu, man schätze zwar den Sport, aber, manche ultra-orthodoxe Juden betrachteten jede Abbildung des weiblichen Körpers als „unanständig“.
Man verfolge seit langem eine Hauspolitik, nach der Frauen „dafür geschätzt werden sollen, wer sie sind und was sie tun – nicht dafür, wie sie aussehen“, so die Stellungnahme der Zeitung. Mit dieser Haltung wolle man Respekt für die Frauen ausdrücken. Und „The Foreward“ hat sich die exklusiven Übertragungsrechte vom DFB gekauft. Für eine bessere Welt mit mehr Fussball, aber weniger unchristlicher Körperverherrlichung. Fusball pur also. Schauen Sie nur auf den Ball, denn was anderes werden sie gar nicht erst sehen.

Klasse Flanke - die Abwehr glatt ausgepielt, aber dann...

Da läuft der Ball also „wie von Geisterhand“  glatt durch die Reihen. Keine Namen, kein Personenkult, kein heidnisches bengalisches Feuer. Toll.

Trotzem bleibt für mich, als neandertalerischer Anhänger des traditionellen Männerfussballs die kleine Frage offen: Hätte ein Schleier nach moslemischem Vorbild es denn nicht auch getan?

Bin Laden – Ich Bin denn mal tot. Und alle sind dagegen.

Mai 6, 2011

Kurz die Fakten: Osama bin Laden, verantwortlich für den Tod von mindestens 5000 unschuldigen Menschen, wurde erschossen. Er lebte, zusammen mit einigen Frauen und dem üppigen Hauspersonal zurückgezogen und bescheiden in einer luxuriösen Villa in einem vornehmen Ort in Pakistan, und plante da in aller Ruhe, noch mehr Leute umzubringen. Wahllos, hauptsache spektakulär. Jeden von uns hätte es auf dem Weg zur Arbeit treffen können. Und warum? Herr Bin mag die USA halt nicht, und kann, nein, konnte mit seinem asketischen Blick selbst in Deutschland ein paar Kinder, die sich selber als sozial benachteilgt empfanden, davon überzeugen, daß Bomben legen und Leute wie dich und mich auf dem Weg zur Arbeit zu töten, oder mindestens zu verstümmeln, einfach toll ist. Und den sozialen Aufstieg beschleunigt (in Afghanistan zumindest, Ausnahme: Selbstmordattentäter, die sitzen gleich ganz rechts neben den Propheten im Himmel, sofern noch Platz ist ).
Ihre Rechtfertigung finden diese Leute angeblich irgendwo im Koran. Wo, ind in welcher abgehobenen Auslegung wissen vermutlich nur Herr Laden und ähnliche Geistesgrößen. Fakt ist, dass der Islam auf dem Papier eine der tolerantesten Religionen überhaupt ist. Zugegeben, mit der Gleichstellung der Frau ist man nicht mehr ganz up to date, aber Mildtätigkeit, religiöse Akzeptanz und Bekehrungsverbot gegenüber den anderen „Buchreligionen“ (Christen und Juden), auf denen die Ideen Mohammeds basieren, sind immer noch sehr aktuelle, und auch sehr westliche Werte. Aber Al Quaida hat es geschafft, weltweit alle Moslems zu Feinden des westlichen Wertegefüges zu stigmatisieren. Mit weitreichenden sozialen und wirtschaftlichen Folgen. Das alberne Schleierverbot etwa ist ja nur lächerlich, und lediglich ein Ausdruck von westlichem Aktionismus gegen den Islam an sich. Im Sinne Mohammeds sogar frauenfeindlich. Aber spätestens wenn es soweit kommt, dass (auf deutsche Staatskosten) gut ausgebildete Moslems hier deshalb keinen Job mehr finden, weil sie eben Moslems sind, und deshalb zu Tausenden beispielsweise in die Türkei abwandern müssen, zahlen wir alle drauf. Und das nicht zu knapp. Und die Türkei freut sich über den gut ausgebildeten Nachwuchs, und kann High-Tech-Produkte bald besser produzieren als die EU. Aber das ist ein anderes Thema.
In einer Welt, in der wertvolle Menschen mit guten Ideen und Anlagen sinnlos auf dem Weg zur Arbeit (Spanien, England) oder bei der Arbeit (WTC) sterben,  und in der Folge gut ausgebildete Menschen aus Deutschland abwandern müssen, muss der Tod des nutzlosen, schädlichen Herrn Laden, der dieses Leiden maßgeblich angerichtet und bezahlt hat, doch ein Grund zur Freude sein. Oder weint Adolf Hitler jemand eine Träne nach? Der hatte ähnliche Talente, einen kürzeren Bart, aber stand auf der Abschussliste der USA, Englands, Russlands und sogar Hollands auch ganz oben. Vergessen sind zwar die Reichswehr-Generäle, die Herrn Hitler schon 1939 töten wollten, aber die Antifschisten (und Hollywood) bejubeln nach wie vor Stauffenberg und Co, die den umbringen wollten. Im Falle Bin Laden haben die Seals das geschafft, bevor Herr Bin noch größereren Schaden angerichten konnte: den Genozid an Allem, was nicht seiner gestörten Version von Moslemisch entspricht. Wo ist, auch da, der Unterschied zum Herrn Hitler, der alles killen wollte, was nicht seiner gestörten verion von Arisch entspricht?

Was also ist schlecht an der Hinrichtung?
Zuerst mal, Pakistan als quasi „Vermieter“ der komfortablen Wohnung wurde nicht gefragt, ob die USA da mal eben rein dürfen, um Bin Laden ganz geheim zu erschiessen. Da die pakistanischen Geheimdienstler, und viele Regierungsmitglieder aber von Bin Laden und seinem Verein mehr kassieren, als das bisschen von ihren pakistanischen Chefs, wäre es zumindest theoretisch denkbar, dass die die Geheimaktion (gegen Zahlung von ein paar Millionen Extra-Dollars) verpetzen. Trotzdem ist Pakistan dagegen, wie es gelaufen ist.

Und so wurde Herr Laden durch mehrere Kopfschüsse getötet. Eine Freundin der Bekannten von einer Putzfrau, die das von ihrer Tante gehört hat, sagt, das Herr Bin unbewaffnet war.  Und auf dem Live-Bild wirkt Hillary Clinton geschockt (deshalb?), und Barak Obama extrem angespannt, denn die Aktion wird denen ja live übertragen. Gedauert hat es angeblich nur 15 Minuten, bis alles vorbei war, wobei es allerdings einen 30-minütigen Bild-und Tonausfall gab. Egal, Hillary sagt jetzt, sie hat die Hand vor den Mund gehalten wegen einer Allergie, und Barak musste eigentlich dringend aufs Klo.  Na ja. Wer das alles glauben soll.

Anyhow, Aktion „Geronimo“ ist gut gelaufen. Draussen vor dem Weißen Haus lauern allerdings schon die Volksvertreter der Apachen auf, die sich böse verleumdet fühlen. Geronimo war ein großer Apachenhäuptling, einer, gegen den Winnetou ein Waisenknabe ist. Schon der Name der Aktion ist Rassismus pur.

Und dann gab es doch noch Bilder vom totgeschossenen Bin Laden. Mindestens ein Kopfschuss, vielleicht mehrere. Sicher kein schöner Anblick. Barak Obama, zurück vom Klo, entscheidet spontan: das zeigen wir nicht. Und wird grün im Gesicht, und geht nochmal dringend zum Klo. Vom Kopf des Herrn Bin ist nichts mehr über, was man erkennen könnte. Der Ziegenbart war vorher schon ab, aber der stechende Blick klebt, zusammen mit etwas Hirn, an der Decke. Also weshalb dies Bild zeigen? „Gebt dem Mann ein anständiges Begräbniss, und dann ist das erledigt“. Sagt Herr Obama, dem immer noch schlecht ist wegen dieser Bilder.

Pustekuchen, Barak. Seebegräbnis? Wer hat sich das den einfallen lassen? Ein deutscher Islam-Experte findet im Koran spontan eine Stelle, nach der das gar nicht geht. „Der Islam stammt aus der Wüste, Meerwasser ist ihm fremd“.  Millionen Moslems finden spontan, der hat irgendwie ja Recht. Also hätte man den in der Wüste einbuddeln sollen, um ein Al Quaida-Monument als Wallfahrtsort zu installieren? Wäre besser gewesen, sagt ein anderer Experte. Denn: Im Islam werden keine Heiligen verehrt. Stimmt, der Ausdruck „Heilige“ kommt exklusiv bei den Katholiken vor. Die „Wallfahrten“ nach Mekka und Medina zu dem Überresten des Propheten scheint der allerdings nicht zu kennen. Besser wäre wohl nur gewesen:  Zum Mond schiessen. Apollo 32 steht doch noch irgendwo bei der NASA rum. Der Mond besteht zweifelsfrei aus irdischer Erde, also keine Probleme in dieser Hinsicht.

Positiv immerhin: Frau Merkel sagt, was ich auch denke: „Ich freue mich, dass Bin Laden tot ist“.

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Und trotzdem total daneben.  Wer eine rechtswidrige Tat öffentlich billigt, kann mit bis zu drei Jahren Haft oder einer Geldstrafe bestraft werden. Mit dem Helikopter nach Pakistan fliegen und da jemanden erschiessen, könnte, rein juristisch betrachtet, durchaus an Rechtswidrigkeit grenzen. Ich kenne das pakistanische Recht aber zu wenig, um das beurteilen zu können. Egal, Merkels Äußerung begründe „den Anfangsverdacht einer Straftat nach § 140 StGB“ sagt Richter Uthmann aus Hamburg. Und die üblichen  linken und rechten Menschen-Rechthaber-Organisationen finden dasselbe. Die Tötung sei „abseits aller Werte wie Menschenwürde, Barmherzigkeit und Rechtsstaat“.
Werte, für die der Islam eigentlich steht wie keine andere Religion. Und die von Al Quaida schlimmer pervertiert wurden als das Persönlickeitsrecht unter Hitler und der NSDAP. Und dazu geführt hat, das das Leben für Moslems in der westlichen Welt viel schwerer geworden ist.

Als Hitler, Stalin oder Mao endlich starben, gab es weltweiten Jubel. Bei Herrn Laden bleibt nur dummes Gemoser, und eine Putzfrau; bzw. deren Tante,  die für Legendenbildung zuständig ist. Und das entspricht auch ganz seiner Rolle. in der Welt  Aber ein Kollateralschaden bleibt leider trotzdem.