Archive for März 2011

Wenn man den Kopf richtig einsetzt, ist der wie ein drittes Bein

März 24, 2011

Christoph Daum ist neuer Trainer in Frankfurt. Er sieht zwar aus, als würde er sich sein Geld in der Geisterbahn verdienen, aber Ahnung von Fussball hat er. „Wenn man den Kopf richtig einsetzt, ist der wie ein drittes Bein“. Da spricht der Fachmann. Nicht der von der Geisterbahn, wo sich Dreibeinige, oder Monster mit Bein statt Hirn besser machen würden als auf dem Fussballplatz.

Rainer Brüderle ist kein Fussballer. Trotzdem hat er seinen Daum verstanden, und macht was mit seinem Kopf. Er setzt ihn als etwas, was den anderen zwei Beinen ein Bein stellt und dem Minister für irgendwas? kräftig taumeln lässt. Zukünftiger Ex-Minister, sollte man besser sagen. Dabei hat er doch nur etwas geäußert, was ohnehin jeder wusste. Gebeten, das  Moratorium der Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke zu kommentieren, wies der Minister erläuternd darauf hin, dass angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen Druck auf der Politik laste und die Entscheidungen daher nicht immer rational seien. Er war immer für Kernkraft, und bleibt es auch. Bei SPON gehts noch weiter, wer es nachlesen will.

Das nenne ich mal eine ehrliche, glaubhafte Aussage. Genau so empfindet es doch der Normalbundesbürger. Merkel und Co. als Atomkraft – nein Danke-Partei?  Hö Hö. Wer das glaubt, denkt wirklich mit dem Knie. Es ist doch niemand so dämlich zu glauben, dass die tragischen Ereignisse in Japan hierzulande zu mehr als zu billiger Polemik im Wahlkampf taugen. Den Betroffenheitsjournalismus in Wählerstimmen ummünzen, darum geht es. Überdenken der Sicherheitsrisiken bei AKWs in Deutschland? „Hiermit erkläre ich mal ein Paar von Denen als Unsicher. Nach der übernächsten Wahl erinnert sich sowieso keine Sau mehr dran, dann können wir wieder ungestört mit EON und Co reden, und die schleunigst wieder anknipsen“. Und vermeiden so, dass zur überübernächsten Wahl die Frage kommt, warum der Strom denn schon wieder 10% teurer wird (vielleicht auch nur um 8%, denn Atomstrom aus Frankreich ist gar nicht so teuer). Und die Frage kommt dann nicht von ein paar niedlich protestierenden Schülerchen, sondern von den Wählern, die auf jeden Cent achten müssen.
Was hat der Brüderle denn nun falsch gemacht? Er sitzt viel und gerne im Frühstücksfernsehen rum, und redet da mit dem Volk. Vielleicht hat ihn das dazu gebracht, einfach mal „ehrlich“ und „glaubhaft“ zu sein.

Klar, das wird ihn den Job kosten. Kopf hoch, Brüderle. Hauptberuflicher „Experte“ im Frühstücksfernsehen – das ist doch deine wahre Berufung. In Zukunft gibts viel mehr Zeit für deinen Traumjob!

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Knutt ist tot

März 19, 2011

Knutt ist tot. Der ehemals junge, niedliche Menschenfresser mit einem Marktwert von mehreren Millionen Euro wurde reg- und leblos und verstorben in dem Wassergraben treibend aufgefunden,  der seine gemütliche Zelle von der Freiheit trennt. Selbstmord, ganz klar. Aber Warum? Warum nur, tut Er Uns das an.

Nach Aussagen seines Wärters hat Knut schon seit langer Zeit sehr auf seine Gesundheit geachtet. Nicht nur, dass er den verstrahlten Spinat verweigerte, er hat seit Fukushima überhaupt nichts mehr aus dem Pazifik gegessen. Nicht mal frischen Pangasius, sondern nur noch lebende oder frischtote Pinguine aus Bodenhaltung.
Sein Aufseher sagte jedoch, Knutt sei sehr am aktuellen politischen und wirtschaftlichen Geschehen interessiert gewesen. Klar, denn die Millionen, die er als Flausch-Model verdiente, hat er in Öko-Aktien angelegt. Alles, was das Eis am Nordpol schont: Windkraft. Solaranlagen, Erdwärme, und ähnliches, vor allem aber in Kernkraft. Der Frühstücks-Pinguin musste in die aktuelle Financial Times eingewickelt sein, sonst wurde er nicht verzehrt. Klar, diese Branchen hatten ihre Krisen letztes Jahr, aber das hat Knutt recht gut verkraftet, und besagte Branchen auch. Der eigene Eisberg in Südlage fürs Altenteil war, jedenfalls finanziell, niemals in Gefahr. Knutt investierte ferner in multikulturelle Verständigung und Akzeptanz. „Wenn ich in Rente bin, wird sich niemand mehr auf der Straße umdrehen, wenn ein Eisbär durch Alfhausen oder Brochterbeck geht“. Das war sein Ziel.

Trotzdem wurde er zunehmend lethargisch.  Sein Freund Gutti – ein mieser Lügner und Betrüger. Und nicht mal Arzt. Und der Kernkraft-Tipp war von ihm. Sein Idol Gottwald tritt zurück, und Heidi Plump wird Nachfolgerin. Ausgerechnet. Im Seehundfell wäre die ja noch ganz appetitlich, aber als Kind auf dem Eisbärenfell? Grönemeier singt wieder. Niemand schreibt ihm E-Post. Auf Facebook hat er genau noch zwei Fans: sich selber und „Flocke“, diese Ziege. Die anderen Bären mobben ihn, auch deshalb.

Knutt fiel in tiefe, tagelange Nachdenklichkeit über seine Karriere und was falsch läuft, und als er mental wieder auftauchte, war er sehr sauer, dass er sowohl das Erdbeben als auch den Tsunami, die beide Deutschland so schwer trafen, verpasst hatte. Denn Knutt hat seine sämtlichen Tantiemen aus seiner Eigenvermarktung natürlich in deutsche Aktien investiert, und ist; sorry, war, schwer beunruhigt durch die momentane Lage.

Gebebt hat die Erde zwar in Japan, aber die deutschen Atomkraftwerke, diese Meisterwerke des Meilerbaus, sind, nein, waren, sicher. Seit dem Erdbeben in Japan sind alle deutschen AKWs allesamt, unmittelbar und definitiv extrem gefährlich geworden.. Sofort abschalten, verfügt Mutti Merkel in einem Akt der Rechtsbeugung. Denn sonst sind unsere Landtagswahlen nicht mehr zu retten. Westerwelle, als Multiminister, ist flexibel genug, erst mal dafür und dann dagegen zu sein; aktueller Stand unbekannt. Der zuständige Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (kurz „Umweltminister“) wurde leider nicht informiert und tritt stattdessen lieber im Frühstücksfernsehen auf. Wie der Brüderle. „Deutsche Atomkraftwerke liegen Innen Deutschland, also ist der Innenminister zuständig“. Ruck – zuck raus aus der Kernkraft. Kostenpunkt: 230 Milliarden Euro. Das wird natürlich auf die Verbraucher umgelegt (Knutts Kühlaggregate etwa brauchen im Sommer Strom bis zum gehtnichtmehr), und dieser Strom kommt aus französichen oder russischen Kernkraftwerken. Sonst wäre der „Ausstieg“ ja noch teurer.

Doch wer ist schuld an dem Atom-Deasaster, welches Knutts Aktien bis auf den Grund seines Wassergrabens fallen liessen? Wirklich nur Japan? Denn die Kraftwerke, die da grade hochgehen oder im Kern zerschmelzen, wurden bei General Electric in den USA gekauft. Es wäre alles längst unter Kontrolle, wenn es den japanischen Betreibern nur gelingen würde, die Garantie-Unterlagen aus dem Keller zu holen. Aber so? Keine Hilfe aus Amerikanien ohne den Original-Garantie-Schein. USS Ronald Regan dreht ab. Kein Garantieschein – keine Reparatur. Egal ob Ipad oder Kernkraftwerk. „Gods Own Country“ hält sich an die Gesetze. Mit High-Tech made in Germany wäre das nicht passiert. Oder doch? Seit dem Erdbeben in Japan ist deutsche Nukleartechnik doch Risiko-Technik, selbst ohne Erdbeben und Tsunami

Alternativen müssen her. Was ist mit Öl? Um das zu sichern, fordert der Westerwelle, ausnahmsweise mal in seiner Eigenschaft als Außenminister, einen ständigen Sitz für Deutschland im Weltölsicherheitsrat. Als alter Duz-Freund von Gaddaffi hat er jetzt aber ein neues, interessantes Problem. Und er löst es westerwellisch. Das Prinzip „Weiss nicht“ setzt sich durch. Europäische Einheit in solchen Fragen? Kannste eh verbuddeln. Wer in Europa hat denn Öl, ausser Norwegen (und die waren grade auf Eisbärenjagd und in New York nicht dabei). Und was, so Westerwelle, wenn mein alter Kumpel Gaddaffi doch siegt? Dann kriegen nämlich wir das billige Benzin, und der Rest der UN nicht. Und wenn die Revolution siegt? Nun, wir waren jedenfalls nicht ausdrücklich dagegen.

Als wenn das nicht schon genug Nackenschläge für einen Bären wären, Multikulti ist auch in Gefahr geraten. Der neue Innenminister, dieser Schüchterling aus Niederbayern, hat nämlich den Tipp gekriegt: mach dich doch mal durch ne coole Rede bekannter – aber sag nicht dasselbe wie dieser andere Softie Wulff. Und was sagt KlausThomasNorbert als braver Parteisoldat? „Der Islam gehört nicht nach Deutschland“. Ohne rot zu werden. Er hätte genau so gut sagen können: „Eisbären gehören nicht nach Deutschland“. Der Tsunami spülte diesen Dummsulz zwar erst mal weg, aber eine schwach verstrahlte Atmosphere bleibt zurück.

Knutt hyperventiliert. Monatelang für dämliche Kids und senile Omas Posieren, und dann das. Was macht die deutsche Politik aus meinen Aktien? Aus der Traum von der eigenen Eisscholle. Eisberg – ade.
Und heute dann noch das: Der VFL verliert. Die letzte Sendung von „Wetten das“ mit dem Gottwald. Grönemeier singt. Wer soll, wer kann so viel Leid auf mal ertragen?

Knut nicht. er schneidet sich mit einem verschärften Pinguinschnabel die Pulsadern auf, trinkt 6  Ice Beer zum Morgenpinguin und schmeisst sich sicherheitshalber ausserdem noch in seinen Wassergraben.
Game over. Aber hoffendlich nicht nur für Knutt.

Tag der Frau – was gibts Neues?

März 7, 2011

Vor ziemlich genau einem Jahr war schon mal der „Tag der Frau“. Ich habe damals den Tag genutzt, um ausgiebig zu analysieren, wo die Frau den real steht und wie sie sich dabei schlägt. An der eindeutigen Dominanz von Sandra (Küchenrolle), Serena (Auto und Damenbinde), Regina (Klopapier und Mineralsprudel) oder Lissi, Brigitte und Helga (Zeitschriften) hat sich wenig geändert.

Kevin, Jonas oder Hannes konnten weder die Kosmetik, noch die Zeitschriften, ganz zu schweigen von Getränken oder Hygieneartikeln erobern. Heinz hält einsam die Stellung in der Tomatenketschup-Abteilung, Harry schimmelt das Brot. Nichts neues also?

Gleichstellung des Mannes – ganz im Gegenteil, die -innen sind wieder auf dem Vormarsch. Nicht im real, sondern im realen Leben. Die Frauinnen erobern Handwerk und Kühlregal:

Liebe Rohre und Rohrinnen, Liebe Gasrohre und -rohrinnen, nicht nur sauber, sondern rein müssen sie sein, unsere Rohrinnen. Rohr frei zum Tag der Frau!

Cool bleiben!

Von wegen Huhn, oder gar Broilerine. Die Frau vom Hähnchen heisst neuerdings Hähnchenin, auch wenns bei Lidl kein gutes Ende mit den Hähncheninnen nimmt. Hersteller ist übrigens ein gewisser „Landjunker“, der weiter unten seinen „bayerischen Leberkäse“ als „Original“ anpreist. Da steckt doch nicht etwa der Freiherr KT hinter?

And the looser is…

März 3, 2011

Die Affäre Guttenberg ist jetzt offiziell zu Ende. Der Herr Freiherr ist wieder frei, der zukünftige Ex-Innenminister ist der sicherlich am Besten qualifizierte Nachfolger, und Klaus Thomas Ferdinant (oder so) aus Bayern wird neuer Innenminister. Also alles wieder gut? Nein. Es ist naheliegend, den Herrn Freiherr als Verlierer der ganzen Affäre zu sehen, immerhin hat es Ihn den Job gekostet. Fakt ist leider, ausser diesem Klaus Norbert Ferdinant oder so gibt es kaum Gewinner.
Der Heinz Thomas Ferdinant oder so scheint nicht promoviert zu sein, sondern einfach nur mit ein- und derselben Frau verheiratet, und hat drei unauffällige Kinder. Lebt zurückgezogen im Eigenheim, wenn er nicht still und diskret Bayern in der Landesgruppe vertritt. Gilt als unauffällig, höflich und zurückhaltend. Sonst weiss man praktisch nichts über ihn. Perfekte Qualifikation. Falls der nichts macht in seinem neuen Job, und somit auch keine Fehler, ist der persönlich und politisch unangreifbar. Solch einen Kandidaten muss man in der Politik erst mal finden.
Angela Merkel zähle ich auch zu den klaren Gewinnern. Sie konnte sich ein Lachen ja auch nicht verkneifen, als sie das Rücktrittsgesuch annahm. Die nächste Kanzlerschaft ist definitiv gerettet.
Hat also der Wähler gewonnen, weil ein Lügner und Fälscher entlarvt und gefeuert wurde? Abgesehen davon, dass die Mehrheit der Bundesbürger Politiker sowieso für Lügner und Fälscher hält, war der Herr Freiherr ehemals die einzige ehrliche und kompetente Lichtgestalt. Und hat es geschafft, diese Position selber innerhalb von einer Woche komplett zu ruinieren. Selbst wenn er eine seiner ministerialen Kolleginnen vergewaltigt hätte, wäre das nicht so effektiv gewesen. „Ich habe mir nichts vorzuwerfen + unhaltbare Vorwürfe“ -> „Ich habe große Fehler gemacht“ -> „Ich trete nicht zurück“ -> „Ich trete doch zurück“. Alles innerhalb von vier Tagen öffentlich zelebriert. Da sieht der Wähler im Zeitraffer, wie schnell sich ehrliche Lichtgestalten in verlogene Schattenmänner verwandeln.
Deshalb ist der Wähler der erste große Verlierer. Politiker sind verlogen und inkompetent. das wurde eindrucksvoll bestätigt. Die Wahlbeteiligung bei der nächsten Wahl wird unter 50 % liegen.
Hat die Opposition gewonnen? Nein, die sind zu blöde. Mir war schon bei den ersten Anschuldigungen gegen Guttenberg klar, dass „Unhaltbar, untragbar, etc..“ kommen, allerdings ohne jegliche inhaltliche Kompetenz. Dasselbe leere blabla, als wenn der Freiherr sich wirklich an Kolleginnen vergangen hätte. Kann man dumpfe Fundamentalopposition und Kompetenzmangel noch besser demonstrieren?
Aber die Wissenschaft ist doch wenigstens rehabilitiert? Denkste. Wer mal ein Interview mit der Vorsitzenden des Beirates der Wissenschaft gehört hat, weiss, dasss alleine diese Person schon in der Lage ist, die Wissenschaft öffendlich in den Dreck zu ziehen. Eine arrogante, völlig weltfremde Mutti, die psychologische Defizite wegen hohem Erfolgsdruck bei dem Herrn Freiherrn sieht, weswegen er kein Vertrauensverhältniss zu seinen akademischen Betreuern aufbauen konnte. Ich hörte das Interview im Auto, und hätte beinahe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Es krampfte auf mal alles. Um einen Rückfall zu verhindern, verkneife ich mir weitere Kommentare.
Aber welche Wirkung muss so ein weltfremdes Gefasel auf den normalen Bundesbürger haben, der kaum Vorstellungen davon hat, was ein „Doktor“ ist, dass der was mit Promotion zu tun hat, und was die zwei Buchstaben im Namen bedeuten? Arzt = Doktor, dessen Frau ist Frau Doktor, und die fährt mit dem fetten Geländewagen zum Bäcker und blockiert da mindestens drei Parkplätze und kommt trotzdem nicht aus der Parklücke. Zitat: „Die promovieren, um sich ‘Dr. med.’ dann stolz auf das Klingelschild gravieren zu können. Sie melden sich am Telefon privat auch nicht mit „Klein“, sondern mit „Dr. Klein“. Die Fernsehserien machen das mit den Medizinern ebenfalls so. Groß ist der, der „Dr. Klein“ heißt. Und alle sind rechtschaffen und moralisch einwandfrei.“
Und solche netten, sympathischen Zeitgenossen sägen unseren Gutti ab? Den Held unserer Soldaten? Die Lichtgestalt der Politik? Die überaus mitfühlenden Äußerungen von der Vorsitzenden des Beirates der Wissenschaft bringen echt Klarheit und Verständnis.
Dabei ist der Doktortitel in den Bereichen, in denen die Doktoranden dafür jahrelang wissenschaftlich arbeiten statt dafür zu bezahlen (sondern arbeiten statt bezahlt zu werden), eine international anerkannte Qualifikation made in germany. Die Lehr- und Wanderjahre der Wissenschaft, und da sind so Pseudo- und Witzdoktoren wie Dr. H. C., Dr. med, Dr. med.dent, Dr. jur ausdrücklich ausgeschlossen. Jeder Wissenschaftler weiss da.
Warum sagt nicht mal jemand: Die Promotion, also der Doktortitel, ist in der Wissenschaft das, was der Meisterbrief im Handwerk ist. Dachdeckermeister erschwindelt -> Dach von Haus stürzt ein, 5 Tote, darunter ein paar niedliche Kinder und Hunde. Das würde BILD schreiben. Stattdessen gibts wg. Gutti ein paar gefakte „Umfragen“. Obwohl – so wie die Wissenschaft sich in ihrem Elfenbeinturm präsentiert hat, könnten 83 % pro Guttenberg bei der eher proletarischen BILD-Leserschaft glatt echt sein.
Und „Gutti“ selber? Der wird entweder warten, bis die ganze Affäre aus dem kurzen Gedächnis des Stimmviehes rausgefallen ist. „Wenn man mich ruft, werde ich kommen“ hat er noch nicht gesagt, wird eraber noch. Und wird Kanzlerkandidat Gutti gegen Mutti. Oder er wird was im Fernsehen. Nachfolger vom Gottschalk, Djungelcamp, Gutti Frutti oder Adelsexperte im Frühstücksfernsehen.
Denn es war ja nicht alles geklaut, was der Mann schreibt und redet. Der letzte Satz des Herrn Freiherrn als Minister: “Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht”, kaum gesprochen, schon Legende,  könnte durchaus eine Eigenleistung sein. Ganz so stark wie „Ein kleiner Schritt für mich..“ ist der zwar nicht, aber anders als in vielen Foren verbreitet, sagt Kaptain Kirk in Star Trek II nicht denselben Satz, sondern: “Ich kämpfe bis zum bitteren Ende!” Auch ein Freiherr kann mal einen originären Satz verfassen. Vielleicht hat der Rücktritt wegen der Copyright-Frage so lange auf sich warten lassen. Es gibt viele Star-Trek-Filme…