Ein tolles Angebot flatterte uns heute in den Briefkasten:
Wir verpixeln ihr Haus!
“Mach es wie Westerwelle! Schütze deine Privatsphäre! Lass dein Haus verpixeln!” Und zwar fachmännisch. Nicht durch unsichere, abstürzende Browser im Internet, sondern durch den Fachmann. Bautenschutz ist Datenschutz!
Die Firma Feinbein Trockenbau und Bautenschutz macht allen besorgten Bundesbürgern ein unglaubliches Angebot. Aus aktuellem Anlass bietet seine Frima eine kombinierte Wärmeschutz-Verpixelung an. Dazu Meister Feinbein: “Seien sie bereit wenn google kommt! Moderner Bautenschutz dient auch dem Schutz ihrer persönlichen Daten. Und unsere patentierte Vollverpixelung spart auch noch Energie und schont die Umwelt”. Soweit Meister Feinbein.
Hier sehen wir sein Team bei der Arbeit. Wirklich, nicht wiederzuerkennen, das Haus. Das ist moderne Datensicherung. So trickst man Google umweltschonend aus!
Meister Feinbein warnt noch ausdrücklich vor Billig-Verpixelern: “Sie nennen es mechamische Verpixelung”
Diese “Unseriösen Angebote aus dem Internet”, so Feinbein, führten zwar auch dazu dass das Haus hinterher für Google komplett unsichtbar ist, aber es verschlechtert die Wärmedämmung auf dramatische Art und Weise, wie an den bereits verpixelten oberen Stockwerken gut zu sehen ist:
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August 17, 2010 um 8:22 nachmittags |
bild.de hat Leute zu ihrer Meinung zu Google Street View gefragt. Hier die mit Abstand beste Antwort:
Juliane Winterberg (19), Sozialfachangestellte aus Gerstungen: „Ich sonne mich oft im Bikini auf der Terrasse. Durch Google finden Spanner doch sofort mein Wohnhaus.“
Danke, EAiA vom TP lilaweiss.de!
August 22, 2010 um 4:12 nachmittags |
[...] Google Street View macht ja derzeit nicht nur die Runden durch die (gesamte) Blogosphäre, sondern auch durch allgemeinen Medien wie Fernsehen, Rundfunk und TV. Grund genug für mich die Thematik auch mal zu behandeln. Im wesentlich geht es derzeit darum, dass sich laut einer Umfrage 52% der Deutschen dagegen aussprechen, dass ihr Haus im Internet aus der Straßenperspektive sichtbar wird. Hinzu kommt natürlich die berichtigte negative Einstellung gegenüber Google was den Datenschutzfirlefanz angeht. Der Konzern wird ja des Öfteren gerne mal als die Datenkrake überhaupt bezeichnet. Teilweise sicherlich nicht zu unrecht. [...]
August 26, 2010 um 9:11 nachmittags |
SPON hats ja heute auch aufgegriffen:
Und zwar hier: http://www.spiegel.de/spam/0,1518,713416,00.html